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MIt dem Umbringen bedroht:

Streit um gefrorene Schafhälften

Klagenfurt – Der Tscheche wollte 60 tiefgefrorene Schafhälften an einen Klagenfurter liefern. Doch vor Ort weigerte sich dieser diese zu bezahlen und lies die Ware einfach abtransportieren. Der tschechische Lieferant wurde schlussendlich verletzt und mit dem Umbringen bedroht.

 1 Minuten Lesezeit (189 Wörter) | Änderung am 20.06.2018 - 07:21

Ein 29-jähriger Lieferant aus Tschechien lieferte am 19. Juni 2018, um 18.25 Uhr, 60 tiefgefrorene Schafhälften im Wert von mehreren tausend Euro von Tschechien nach Klagenfurt. Der Empfänger der Lieferung, ein 24-jähriger Mann aus Klagenfurt, war dem Lieferanten von früheren Geschäften bereits bekannt. Bei der Anlieferung waren neben dem 24-Jährigen noch drei, für den 29-jährigen Lieferanten unbekannte, Männer anwesend. Die Schafhälften wurden in einen weiteren Kühlwagen umgeladen.

Empfänger fuhren mit Ware einfach davon

Unmittelbar nach der Beladung fuhr der Fahrer des Kühlwagens mit der Ware in unbekannte Richtung weg. Der 24-jährige Kunde weigerte sich, die Waren wie vereinbart zu bezahlen. Der 29-jährige Lieferant, welcher die Polizei verständigen wollte, wurde daraufhin vom 24-Jährigen attackiert und im Kopfbereich unbestimmten Grades verletzt. Nachdem dieser den Lieferanten noch mit dem Umbringen bedroht hatte, verließ er mit den drei Männern den Anlieferungsort und lies den Tschechen alleine zurück. Dieser begab sich selbstständig zur Abklärung seiner Verletzungen in das Klinikum Klagenfurt und erstattete Anzeige. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der 24-jährige Mann der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

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