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Politik - Villach
© Singgemeinschaft Oisternig

Österreich übernimmt Rat des EU-Vorsitzes

„Gailtaler Schnasn“ erschallt in Brüssel

Feistritz an der Gail/Brüssel – Österreich übernimmt am 1. Juli 2018 zum dritten Mal, nach 1998 und 2006, für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Um sich den EU-Partnern kulturell vorzustellen, werden musikalische Grüße nach Brüssel gesendet. Die Singgemeinschaft Oisternig aus Feistritz an der Gail beteiligt sich mit der "Gailtaler Schnasn".

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Die unterschiedlichsten Institutionen und sogar Metro-Stationen sollen am 2. Juli zwischen acht und 18 Uhr von den Klängen erfüllt werden. Aus den Lautsprechern wird von Popmusik über Klassik bis hin zur Volksmusik ein buntes Spektrum aus den Regionen Österreichs ertönen. Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Kulturforum in Brüssel und der bilateralen Botschaft Österreichs in Belgien. „Es freut mich ganz besonders, dass hier auch Kärnten vertreten ist“, verkündete heute, Sonntag, Landeshauptmann Peter Kaiser und betonte: „Nur ein Europa mit starken Regionen sichert unsere Vielfalt.“

„Gailtaler Schnasn“ erschallt in Brüssel

„Musik ist eine Weltsprache“, betonte er. Insbesondere Volksmusik widerspiegle die Menschen und Regionen, werde von den Menschen auch angewandt. Sie zu pflegen sei wichtig, weil sie viel zur Identität beitrage. „Kärnten ist ein Land der Sängerinnen und Sänger, der Musikantinnen und Musikanten, und das soll auch ganz Europa wissen“, so Kaiser.

Die Singgemeinschaft Oisternig hat unter der Leitung von Christof Mörtl zu diesem Zweck die „Gailtaler Schnasn“ von Helmut Wulz aufgenommen. Das österreichische Volkslied präsentiert die kulturelle Vielfalt unseres Landes und erfreut sich großer Beliebtheit. In Kärnten ist es speziell im Gailtal mit traditionellen Bräuchen verbunden und sowohl in deutscher als auch slowenischer Sprache überliefert.

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