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LH Peter Kaiser mit Schülerlotsen der NMS Landskron beim Schülerlotsentag 2018 © LPD/Just

116 Teilnehmer beim Schülerlotsentag

Mit Sicherheit auf dem Weg zur Schule

Kärnten – Seinen großen Dank richtete Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Mittwoch, an 116 Schülerlotsinnen und Schülerlotsen, die im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum in Mail am 52. Schülerlotsentag teilnahmen. Auch Landespolizeidirektor-Stellvertreter Wolfgang Rauchegger, Zivilschutzverband-Präsident Rudolf Schober und der Leiter der ÖAMTC-Fahrtechnik, Robert Pichler, waren vor Ort und wünschten den Schülerlotsinnen und Schülerlotsen einen Tag voller Fun, Action und Know-How.

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„Es ist großartig, dass ihr bereits in eurem Alter Verantwortung für andere übernehmt und die Bereitschaft zeigt, etwas für Andere zu tun. Ich hoffe, diese Bereitschaft bleibt euch ein Leben lang erhalten. Kärnten ist richtig stolz auf euch!“, so der Landeshauptmann, der auch die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer, Vertreter der Exekutive, die Verantwortlichen des Landesschulrats und die Teams des ÖAMTC und des Jugend-Rot-Kreuzes in seine Dankesworte miteinschloss.

Bedeutende Aufgabe mit großer Verantwortung

Die Schülerlotsinnen und Schülerlotens seien durch ihre Tätigkeit wichtige Vorbilder. Der Landeshauptmann erinnerte zudem daran, dass vor 52 Jahren der erste Schülerlotse in St. Jakob im Rosental seine Arbeit aufnahm. Gerade auf dem Weg zur Schule ereignen sich die meisten Unfälle bei Kindern als Fußgänger. Die Sicherung des Schulweges durch Schülerlotsen sei daher eine bedeutende Aufgabe mit großer Verantwortung für die Kleinsten in unserer Gesellschaft.

Landespolizeidirektor-Stellvertreter Wolfgang Rauchegger, Zivilschutzverband-Präsident Rudolf Schober und der Leiter der ÖAMTC-Fahrtechnik, Robert Pichler, dankten den Jugendlichen ebenfalls für ihren Einsatz und wünschten den Schülerlotsinnen und Schülerlotsen einen Tag voller Fun, Action und Know-How. „Ihr erklärt euch dazu bereit, mehr zu tun als es eigentlich eure Pflicht wäre. Ich danke euch für die Bereitschaft zu dieser Arbeit für eure Mitschülerinnen und Mitschüler. Ihr wirkt mit eurer Tätigkeit vorbeugend im Sinne der Sicherheit“, so Schober.

Abwechslungsreiches Programm des ÖAMTC

Das abwechslungsreiche Programm im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum bot bei sechs Info-Stationen alles Wissenswerte über Fahrtechnik und Fahrsicherheit. So wurden den Schülerlotsen unter anderen die großen Unterschiede bei Bremswegen und verschiedenste Fahrmanöver demonstriert. Im Überschlagssimulator konnte das Umkippen oder Überschlagen eines Fahrzeugs nachvollzogen werden. Auf der Go-Kart-Bahn konnten die Jugendlichen dann selbst ihr fahrerisches Geschick austesten oder als Beifahrer von ÖAMTC-Profis im Off-Road-Bereich an die Grenzen gehen.

So kann man Schülerlotse werden:

Um Schülerlotse zu werden, muss man das zwölfte Lebensjahr vollendet haben und eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten einholen. Schülerlotsen sind bei ihrer Tätigkeit sowohl unfall- als auch haftpflichtversichert. Interessierte Jugendliche können sich bei ihrer jeweiligen Schuldirektion über die Ausbildung zum Schülerlotsen informieren, seitens der Polizei gibt es beinahe in jedem Bezirk bzw. bei den Stadtpolizeikommandos Klagenfurt und Villach eigene Schülerlotsenbetreuer, die die Jugendlichen ausbilden. 

Jährlich werden an die 250 Schulkinder von der Polizei für die verantwortungsvolle Tätigkeit des Schülerlotsendienstes neu ausgebildet. Sie versehen ihren Dienst an über zehn Schülerlotseneinsatzstellen.

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