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© LM Mag. Christian Lauer, ÖA-Team BFKDO

Blitzeinschlag in Wirtschaftsgebäude

Vollbrand in Grafenstein

Grafenstein – Am 03. Juli, gegen 19.45 Uhr, geriet das Wirtschaftsgebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Saager, Gemeinde Grafenstein, in Vollbrand. Wegen eines heftigen Gewitters wird ein Blitzeinschlag als Brandursache vermutet. Das Gebäude brannte vollständig nieder. Die im Stall gehaltenen Pferde konnten vom 64-jährigen Landwirt rechtzeitig ins Freie gebracht werden. Der massiv gebaute Schweinestall wurde von der Feuerwehr während des Brandes belüftet.

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Vermutlich auf Grund eines Blitzeinschlages stand gestern ein Wirtschaftsgebäude in Grafenstein in Vollbrand, berichtet das Bezirksfeuerwehrkommando (BFKDO). Gegen 19.43 Uhr wurde Alarmstufe 2 ausgelöst.

Fünf Wehren im Einsatz

Im Einsatz standen die Feuerwehren Grafenstein, Poggersdorf, Mieger, Ebenthal und Zell Gurnitz. Am Einsatzort angekommen wurde unverzüglich das angrenzende Wohnhaus geschützt und erste Löschmaßnahmen eingeleitet. „In weiterer Folge wurde ein Wasserbezug über einen Hydranten, zwei weitere Wasserbezüge über einen Teich sowie über die Drau aufgebaut. Mit einem umfassenden Löschangriff konnte das Feuer eingedämmt werden“, berichtet das BFKDO.

Zwölf Atemschutztrupps im Inneren

Das Feuer drohte über einen Heuschacht sowie ein in dem Gebäude befindliches Hackschnitzelsilo ins Untergeschoß überzugreifen – dies konnte mit drei Atemschutztrupps verhindert werden. Auf der Tenne des Wirtschaftsgebäudes waren zahlreiche Strohballen und Maschinen gelagert. Sie alle wurden ein Raub der Flammen. In Summe wurden mehr als zwölf Atemschutztrupps im Inneren des Gebäudes eingesetzt, erklärt das BFKDO. Die größte Herausforderung sei es gewesen, die Strohballen mit Heugabeln zu zerteilen, um alle Glutnester ablöschen zu können. Nach rund sechs Stunden konnte “Brand aus” gegeben werden. Im Einsatz standen rund 100 Einsatzkräfte und 15 Fahrzeuge.

Ein Übergreifen auf das unmittelbar daneben liegende Wohnhaus konnte von den Feuerwehren verhindert werden. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.

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