Zum Thema:

19.06.2018 - 12:04Villacher StartUp „Coolcrete“ auf Erfolgs­kurs20.02.2018 - 14:14Vernetzung bedeutet Zukunft21.09.2017 - 17:42Klagenfurter werden „Start Up des Jahres 2017“29.03.2017 - 15:47„build! Gründerzentrum ist unverzichtbar!“
Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
LHStv.in Gaby Schaunig, Robert Gfrerer und Hans Schönegger (Geschäftsführer der BABEG) © Büro LHStv.in Schaunig

Gute Nachrichten für innovative Start-Ups:

„build!“-Gründer­zentrum unter neuer Leitung

Villach-Klagenfurt – Start-Up Unternehmer aufgepasst! Mit der Bestellung von Roman Gfrerer als neuer Geschäftsführer des Gründerzentrums "build!", wird in Zukunft wieder jungen Kärntner Unternehmen bei Themen wie der Finanzierung, der Ausbildung und bei der Herstellung von Kooperationen mit anderen Unternehmen geholfen.

 4 Minuten Lesezeit (575 Wörter)

Von 2002 bis 2017 unterstützte und beriet das Gründerzentrum „build!“ mit Sitz in Klagenfurt und Villach 137 Start-Ups in Fragen der Förderung und Finanzierung, stellte Kooperation mit Industrie und Unternehmen her, informierte über Ausbildung und Forschung und vernetze Menschen und Innovation. Im März 2017 strich der Bund dem Kärntner Gründerzentrum alle Förderungen. Im Jänner 2018 legte die Kärntner Landesregierung den Grundstein für „build! neu“. Das Gründerzentrum ist zwar nicht mehr Teil der vom Bund finanzierten „A plus B“-Fördermaßnahmen, wird aber der zentrale Start-up-Hub im Kärntner Innovationssystem bleiben. Ein halbes Jahr wurde an der Neuausrichtung gefeilt – mit der Bestellung von Roman Gfrerer als Geschäftsführer ist die Umstrukturierung abgeschlossen und „build!“ startet neu durch.

Ziel: Kärntner Unternehmen und Ideen vorantreiben

„Zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Gründerinnen und Gründer, wurde das Angebot des „build!“ neu definiert und mit allen Stakeholdern im Kärntner Gründersystem abgestimmt. Kärnten als attraktiven Start-up-Hub zu etablieren und gezielt Unternehmen und Ideen in den Kärntner Stärkefeldern voranzutreiben, das sind die erklärten Ziele der Neuausrichtung“, so Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig im Rahmen einer heutigen Pressekonferenz. „build!“, so die Referentin weiter, ist nun wesentlicher Bestandteil der gesamtwirtschaftlichen Strategie des Landes Kärnten. „Es geht in erster Linie darum, in der Start-Up und Gründerszene als Region international sichtbarer zu werden. Grenzüberschreitende Kooperationen werden intensiviert und neue Marktzugänge eröffnet. Gerade deshalb ist Robert Gfrerer eine ideale Besetzung als Geschäftsführer von build!“, so Schaunig.

Robert Gfrerer: Praktische Erfahrung und akademisches Wissen

Robert Gfrerer, 1968 in Abtenau/Salzburg geboren, hat sich unter 56 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Gfrerer, zuletzt Geschäftsführer bei Ortner Reinraumtechnik GmbH und zuvor Geschäftsführer bei Human.technolgy Styria GmbH, vereint in sich akademisches Wissen mit praktischer Erfahrung aus Wirtschaft und Industrie. Genau diese Vernetzung entspricht auch der Neuausrichtung von „build!“: der Fokus liegt nun in der Gründungsberatung-/Finanzierung, abgestimmt auf die FTI-Strategie (Forschung, Technologie, Innovation) des Landes Kärnten, in enger Verzahnung mit Wirtschaft und Industrie.

Kärnten im Fokus von Gründern

Gfrerer hat sich vorgenommen als „Schlüsselstelle“ Marktzugänge für Gründer zu öffnen: „Im gesamten Land ist der Aufschwung zu spüren. Wir müssen diese Aufbruchsstimmung nutzen um Kärnten, um den Alpen-Adria-Raum, ja die ganze Region Südeuropa verstärkt in den Fokus von Gründern zu bringen. Das Ziel muss sein, uns als Magnet für Technologiethemen zu etablieren“, so Gfrerer und weiter: „Das Potential ist da und wir fangen nicht bei null an – Stichwort Silicon Alps. Es geht darum zu wachsen, die Kultur des Entrepreneurships in Kärnten zu festigen und „build!“ als den Katalysator und Turbo für Gründungen im Alpen-Adria-Raum zu etablieren. „

Menschen stehen im Mittelpunkt

„Seit der Entstehung von build! im Jahr 2002 haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, kreative und mutige Menschen in Kärnten bei der Umsetzung ihrer innovativen Geschäftsidee zu fördern und Selbständigkeit im akademischen Umfeld als reizvolle Karriereoption stärker zu positionieren. Die Menschen, die innovative Ideen in Kärnten umsetzen möchten, stehen auch weiterhin im Mittelpunkt des Leistungsportfolios des build! Gründerzentrums“, so Schaunig. „Das build! Gründerzentrum soll in Zukunft einen aktiveren, einen gestaltenden Part der Wirtschaftspolitik des Landes Kärnten besetzen. Mit Robert Gfrerer hat das Gründerzentrum einen neuen Geschäftsführer, der diese aktive Rolle auch umsetzen kann.“

Kommentare laden