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Politik - Villach & Klagenfurt
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Seenbericht 2018:

Kärntner Seen haben sehr gute Wasser­qualität

Kärnten – Die Qualitätsbilanz heimischer Seen darf sich wieder sehen lassen. "Der aktuelle Seenbericht bescheinigt den Kärntner Seen eine sehr hohe Wasserqualität. Von den 41 überprüften Seen wurden 25 mit einem "sehr gut" bewertet", freut sich Landesrätin Sara Schaar.

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Bei der klaren Sicht die Nase vorne haben aufgrund der sehr guten Lichtdurchlässigkeit große Seen wie der Weißensee. gefolgt vom Millstätter See und dem Klopeiner See „Aber auch bei kleineren Seen kann man in die Tiefe blicken“, verweist die Landesrätin auf die „ausgezeichnete optische Qualität“ des Greifenburger Badesees, des Aichwaldsees, des Rauschelesees, des Längsees und des St. Johanner Badesees.

Mit dabei: Wörthersee, Faaker See und Ossiacher See

„Kärntenweit zeichnen sich die großen und tiefen Seen durch ein niedriges Nährstoffniveau aus, was zu einer erstklassigen Bewertung führt“, informiert Schaar. Die „Einserschüler“ neben dem Weißensee, dem Millstätter See und dem Klopeiner See sind hier noch weitere große Seen, wie der Faaker See und der Pressegger See. „Insgesamt gehören acht Seen in diese Top-Kategorie, auch kleinere Gewässer wie der Ferlacher- und der St. Johanner Badesee“, so Schaar. In die beste Kategorie aufgestiegen ist 2017 der auf einer Seehöhe von 1.780 Metern gelegene Turracher See. In die nährstoffarme Klasse – auch noch Note „Sehr gut“ – fallen insgesamt 17 Seen. Unter anderem der Wörthersee, als größter See des Landes, der Ossiacher See, der Keutschacher See, der Feldsee und der Längsee.

Ufervegetation reduziert Nähr- und Schadstoffeinschwemmungen

„Damit die Wasserqualität der heimischen Seen so hoch bleibt, müssen Belastungen wie Phosphor-, Stickstoff- und Schadstoffeinträge vermieden werden“, so Roswitha Fresner vom Kärntner Seenforschungsinstitut. Neben dem Fernhalten häuslicher Abwässer zählen auch das Unterlassen des Fütterns von Wassertieren sowie die Einhaltung des vorgeschriebenen Abstandes beim Ausbringen von Wirtschaftsdünger an Gewässerrändern dazu. Sie betont: „Auch Ufervegetationsstreifen rund um Seen tragen wesentlich zur Reduktion von Nähr- und Schadstoffeinschwemmungen bei.“

Der aktuelle Kärntner Seenbericht ist hier abrufbar.

 

 

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