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Politik - Villach
Bürgermeister Günther Albel und Bürgermeister Zwölbar © Stadt Villach/Wernig)

Stadt Villach erneuert Vertrag mit Wernberg

Wasser für den Nachbarn

Villach/Wernberg – Die Stadt Villach und die Nachbargemeinde Wernberg haben ihren Wasser­lieferungsvertrag erneuert. Dieser Vertrag besteht seit 1973 und wurde nun, nach 2001, zum zweiten Mal an den sich über die Jahre ändernden Bedarf angepasst. Das Wasserwerk liefert Wernberg bis zu 800 Kubikmeter Wasser pro Tag.

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Nachbarschaftshilfe

Nötig ist dieser Vertrag zur Erhöhung der Wernberger Versorgungssicherheit, da die Villacher Umlandgemeinde stetig steigende Einwohnerzahlen verzeichnet. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hatte Wernberg 4.700 Einwohner, nun sind es fast 1.000 mehr. Für Villachs Bürgermeister Günther Albel ist der Vertrag ein Zeichen gelebter Nachbarschaft: „Selbstverständlich helfen wir Wernbergs Bürgerinnen und Bürgern gerne.“ Villach sei hier seit 45 Jahren ein verlässlicher Partner.

„Wir kooperieren jetzt bereits mit mehreren Gemeinden und Verbänden und arbeiten an weiteren Zusammenschlüssen. Damit sind wir selbst abgesichert und können bei Nachbarn wie Wernberg aushelfen. Unser kostbarstes Gut soll nicht nur uns Villacherinnen vorbehalten sein, sondern auch dort helfen, wo es nötig und technisch möglich ist“, sagt Wasserreferentin Stadträtin Katharina Spanring.

Wichtiges Großprojekt

Bürgermeister Albel erinnert in diesem Zusammenhang an die Bedeutung des vor Monaten auf Landes- und Gemeindeebene grundsätzlich beschlossenen Zukunftsprojektes „Wasserversorgung im Zentralraum Kärnten“. Ein verbessertes Leitungssystem soll dabei den Gemeinden der Region Villach-Klagenfurt-Feldkirchen-St. Veit eine höhere Versorgungssicherheit gewähren. Das Projekt soll in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden.

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