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Politik - Klagenfurt
LH Peter Kaiser ehrte Konrad Krainer mit dem großen goldenen Ehrenzeichen des Landes. © LPD/Just

Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes

Große Ehrung für Konrad Krainer

Klagenfurt – Anlässlich des 60. Geburtstages von Dekan Konrad Krainer fand heute, Samstag, ein Symposium unter dem Titel „Das Lernen von Lehrerinnen und Lehrern, Organisationen und Systemen“ an der Uni Klagenfurt statt. Völlig überrascht wurde Krainer nicht nur von der Veranstaltung selbst, sondern auch von Landeshauptmann Peter Kaiser. Dieser ließ es sich nicht nehmen, seinem ehemaligen Schulkollegen Konrad Krainer persönlich zu gratulieren. Die Überraschung ist jedenfalls gelungen, überbrachte der Landeshauptmann auch das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes für die Verdienste Krainers.

 3 Minuten Lesezeit (476 Wörter) | Änderung am 07.07.2018 - 19:56

„Ich kenne Konrad Krainer seit unserem Schulbeginn 1969 und wir haben die Schulzeit gemeistert bis zur Matura. Als Landesregierung haben wir die Leistungen Konrad Krainers zusammengefasst in einem Regierungssitzungsakt und ich kann ihm als Landeshauptmann heute somit das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes überreichen. Damit wollen wir unseren besonderen Dank und unsere Anerkennung ausdrücken“, sagte Kaiser, der vor allem die Fähigkeit Krainers, strategisch zu denken, hervorstrich. Die sichtbare Anerkennung reihe sich nun laut Kaiser zu vielen Auszeichnungen hinzu, die die besonderen Leistungen Krainers würdigen.

Werdegang

Konrad Krainer wurde 1958 in Klagenfurt geboren. Der Bildungswissenschaftler studierte die Lehramtsfächer Mathematik und Geographie & Wirtschafskunde an der Uni Klagenfurt. Parallel zu seiner Tätigkeit als Lehrer war er in der Forschung und Weiterbildung aktiv. So hat Krainer am Aufbau der Universitätslehrgänge „Pädagogik und Fachdidaktik für LehrerInnen – PFL“ mitgearbeitet. Außerdem schloss Krainer eine Ausbildung als Akademischer Organisationsberater im Bildungsbereich ab. Seit 2001 ist Krainer Universitätsprofessor für Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung von Schulentwicklung an der Uni Klagenfurt. Als Gastprofessor war er an der University of Georgia, der Universität Duisburg und an der Karls-Universität Prag sowie Visiting Scholar an der University of Iowa und der Monash University in Melbourne.

Seit zwei Jahrzehnten: Projekt IMST

Krainer baute das Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung auf, war Mitglied des Senats und Gründungsdirektor der School of Education, und ist seit 2016 Dekan der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF). 2012 erhielt er den Sustainability Award des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft und des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung und schon 1991 den Kardinal-Innitzer-Förderungspreis. Der Arbeit Krainers wird der Anspruch höchster Qualität zugeordnet. Seit fast zwei Jahrzehnten widmet sich Krainer dem Projekt IMST – Innovationen machen Schulen top. Krainer habe mit diesem Projekt positive Entwicklungsimpulse für das Österreichische Bildungssystem angestoßen und auch internationale Aufmerksamkeit erlangt. Kurt Nekula, als Vertreter des Bildungsministeriums bescheinigt Krainer heute in seiner Rede, zu den besten Bildungsexperten Österreichs zu gehören. „Konrad Krainer ist ein Experte mit Praxisbezug, der nicht gerne im Mittelpunkt steht, sondern andere, wie beispielsweise erfolgreiche Schulen, in den Vordergrund rückt.“, so Nekula. So habe es Krainer geschafft, Forschung, Implementierung und qualitative Entwicklung stets in seiner Arbeit zu verbinden.

Lebensmittelpunkt Krumpendorf

Konrad Krainer ist seit 1983 mit seiner Frau Barbara verheiratet, sie leben in Krumpendorf am Wörthersee. Die beiden Söhne Georg Gabriel und Peter Johannes studieren in Dresden und Wien. Die Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung wurde 2004 eingerichtet. Die Fakultät profiliert sich als experimentierfreudige Einrichtung und hat ihre Kompetenzen in der inter- und transdisziplinären Forschung, Lehre und Weiterbildung. Ausgewählte gesellschaftliche Problemfelder wie Bildung, Wissenschaft, Technologie, Umwelt sowie Gesundheit strukturieren die Arbeit der Fakultät. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf bildungs-, kultur-, sozial- und naturwissenschaftlichen Zugängen zu Fragen nachhaltiger Entwicklung.

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