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Hallenbad NEU

GRÜNE weiter gegen Ostbucht-Standort

Klagenfurt – Gestern wurde die Standortwahl bezüglich Hallenbad auf zwei Optionen eingegrenzt. Mit einer Mehrheit im Stadtsenat. Doch die GRÜNEN stimmten dagegen. Aber warum?

 2 Minuten Lesezeit (338 Wörter) | Änderung am 11.07.2018 - 16:01

In der Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates wurde gestern beschlossen, nur mehr die beiden Standorte Ostbucht und „Minimundus Nord“ für einen Neubau des Hallenbad ins Auge zu fassen. Der Antrag, von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, wurde mit einer Mehrheit im Stadtsenat angenommen. Für Minimundus sprechen laut Stadtplanung das Flächenangebot und die Erreichbarkeit, für die Ostbucht betriebswirtschaftliche Synergien mit dem Strandbad, das vorhandene Parkplatzangebot oder die hohe touristische Attraktivität. Stadtrat Frank Frey (GRÜNE) stimmte im Stadtsenat gegen den Ausschluss der Standorte Messe und Sportpark. Er bekräftigt aber auch das Bekenntnis der Grünen zu BürgerInnenbeteiligungsprozessen hat aber seine Zweifel an der Korrektheit der Durchführung in diesem speziellen Fall.

Ostbucht für GRÜNE keine Option

„Meine Stimme gegen die Einschränkung der Diskussion auf die zwei Standorte Ostbucht und Minimundus ist klar und nachvollziehbar“, stellt Umweltstadtrat Frank Frey unmissverständlich fest. „Die Grünen haben sich bereits in der Vergangenheit zu dieser Haltung bekannt und sie auch vehement vertreten. Nachdem dieser Grundsatzbeschluss auch ein Teilbekenntnis zur Ostbucht gewesen wäre, war es mir unmöglich diesem zuzustimmen.“ Die GRÜNEN wehren sich damit gegen einen weiteren Verbau der Ostbucht. Auch für die ÖVP gibt es bei den Uferbereichen eine „Rote Linie“.

Bereits 2013 wehrte man sich gegen die Ostbucht als Hallenbad-Standort. Damals sammelte man zusammen mit der ÖVP Unterschriften. Mit Erfolg.

Kritik an Zusammensetzung des BürgerInnenrates

„Im Gespräch mit ein paar BürgerrätInnen schien auch durchzuklingen, dass im Bürgerrat selbst von den Experten wie auch von einigen wenigen Bürgerräten euphorisch Stimmung für die Ostbucht gemacht wurde“, meint Frey. Auch ärgert ihn das hohe alter im Bürgerrat. Der jüngste Teilnehmer sei 40 Jahre. Jedoch entgegnete die Stadt bereits zur Pressekonferenz im Juni, dass es nicht möglich war jüngere Mitglieder dazu zu bewegen an diesem Prozess teilzunehmen. Die Bürgerräte bestehen aus einer Auswahl von Stadtwerke-Kunden. In den Sommermonaten erfolgt eine detaillierte Information für die Bürgerinnen und Bürger.

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