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Leute - Klagenfurt
vlnr: Richard Pfeiler, Elke Wabnegger, Maria-Luise Mathischitz, Werkstätten-Leitung Ulrike Enzi, Rene Motschiunig, Wolfgang Germ, hinten: Geschäftsführer der Lebenshilfe Günther Reiter, Präsident der Lebenshilfe Anton Henckel-Donnersmarck © Lebenshilfe Kärnten

Mit einem Straßenfest:

Werkstätte Bahnstraße feierte 20. Jubiläum

Klagenfurt – Die Werkstätte Bahnstraße feierte am Donnerstag, dem 12. Juli 2018, ihr 20-jähriges Bestehen. Das bunte Treiben des Straßenfestes lockte viele Besucher an.

 2 Minuten Lesezeit (318 Wörter) | Änderung am 12.07.2018 - 18:48

Seit 20 Jahren begleitet die Lebenshilfe Kärnten in der Bahnstraße Menschen mit Behinderungen bei der täglichen Arbeit. „Wir unterstützen die von uns begleiteten Menschen dabei ein erfülltes Leben zu haben. In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis davon verändert. Ein erfülltes Leben bedeutet nicht für jeden Menschen dasselbe. Auch Menschen mit Behinderungen haben Ziele und Lebenswünsche, die sie verwirklichen möchten.“ führt Ulrike Enzi, Leiterin der Werkstätte aus. „Um Lebensträume zu ermöglichen benötigt es auch die Unterstützung der Gesellschaft und ein Fest ist immer gut um neue Menschen kennenzulernen“, erklärt Enzi.

Ein Straßenfest, wie in den 90er Jahren

Um gleich mit guten Beispiel voran zu gehen führten Elke Wabnegger und Markus Orischnig, die in der Werkstätte begleitet werden, eigenständig durch das Fest-Programm. Getreu dem Gründungsjahr 1998 stand das Straßenfest mit Musik, Deko, Kulinarik und Ambiente unter dem Motto „90er-Jahre“. Als Überraschungsgast begleitete Marco Ventre den Chor der Werkstätte bei ihrem Auftritt.

Weitere Gäste waren unter anderem die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, der Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, der Vizebürgermeister Christian Scheider und der EC Panaceo VSV-Star Markus Schlacher.

Lebenshilfe auf der Suche nach Arbeitsplätzen

„Auch zukünftig haben wir viel vor. Wir suchen derzeit Arbeitsplätze, wo Menschen mit Assistenz durch unsere Mitarbeiter regelmäßig arbeiten können. Das ist einer der Lebenswünsche, den viele Menschen mit Behinderungen bei uns in der Werkstätte verfolgen. Aber wir sind guter Dinge, dass sich Firmen finden, die offen dafür sind“, so Enzi.

Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Hauptsponsor Roscom für die finanzielle Unterstützung. „Wir schätzen die Lebenshilfe Kärnten, weil es speziell hier ein Ort der Menschlichkeit ist. Hier sind alle gleich.“ erklärte Christian Rosenzopf, Geschäftsführer Roscom, die Beweggründe seines sozialen Engagements.

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