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Gefälschte E-Mails, Anrufe & SMS

BMF warnt vor Internet­betrügern

Kärnten – Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt erneut vor gefälschten E-Mails, die derzeit im Namen des BMF an Bürgerinnen und Bürger versendet werden. Die betrügerischen E-Mails mit dem Betreff „Ihre Steuerrückzahlung“ beinhalten die Information, dass die Empfängerinnen und Empfänger eine Steuerrückerstattung erhalten und zu diesem Zweck ihre Kontoinformationen aktualisieren sollen. Das BMF warnte bereits im Juni dieses Jahres mehrmals vor dieser Betrugsmasche.

 2 Minuten Lesezeit (276 Wörter) | Änderung am 13.07.2018 - 07:24

Der im E-Mail enthaltene Link verweist auf eine gefälschte Webseite im Stil von FinanzOnline, die zur Eingabe von persönlichen Daten und Kontoinformationen auffordert. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass über diese Webseite Schadsoftware verteilt wird. Das BMF betont erneut, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und sowohl die versendeten E-Mails als auch das darin verlinkte Internetportal Fälschungen darstellen.

Betrüger gehen auch mit Anrufen und per SMS vor

Darüber hinaus wurde bekannt, dass die Internetbetrüger Bürgerinnen und Bürger auch telefonisch und mittels SMS kontaktieren. Die Betrüger geben sich dabei als Finanzamtsmitarbeiter aus und versuchen, die Betroffenen zur Herausgabe ihrer persönlichen Kontodaten zu verleiten.

Informationen stets per Post oder FinanzOnline

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

BMF rät Folgendes:

Wenn Sie ein solches Phishing-Mail oder ein E-Mail mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

  • Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
  • Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
  • Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
  • Das BMF empfiehlt, solche E-Mails sofort zu löschen!

Maßnahmen wurden bereits getroffen

„Seitens des BMF wurden bereits umfassende Maßnahmen gegen diesen Betrugsversuch veranlasst. Klar ist, dass die Sicherheit der Daten der Bürgerinnen und Bürger bei uns an oberster Stelle stehen“, betonte Finanzminister Hartwig Löger neuerlich.

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