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Leute - Villach & Klagenfurt
„So jung war der Carinthische Sommer noch nie“ © CS Presse

Festivalauftakt im Zeichen junger Künstler

Carinthischer Sommer 2018 feierlich eröffnet

Kärnten – Das Programm des Carinthischen Sommers 2018 steht ganz im Zeichen junger Talente. KünstlerInnen verschiedener Genres – JazzerInnen, SolistInnen, SängerInnen, SaxophonistInnen und viele mehr – haben von 14. Juli bis 26. August in Kärnten ihren großen Auftritt. Das heurige Motto „Wia a Spiagl“ stammt aus einem Kärntnerlied. Gestern, 14. Juli, fand der Festivalauftakt wie gewohnt mit der „Carinthischen Wassermusik“ am Ossiacher See statt.

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Vielfältiges Programm mit jungen KünstlerInnen

„So jung war der Carinthische Sommer noch nie“, sagt Intendant Holger Bleck, der diesen Schwerpunkt bewusst gewählt hat. „Wir werfen damit einen Blick in die Zukunft und präsentieren junge und bereits sehr erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler, aber auch die Stars von morgen, die schon bald in den großen Konzertsälen der Welt auftreten werden.“ Ergänzt werden die Konzerte der „Rising Stars“ durch Auftritte arrivierter und etablierter Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Musikrichtungen.

Wassermusik zur Eröffnung

Der 49. Carinthische Sommer beginnt gleich mit einer jungen Komponistin. Die Südtirolerin Manuela Kerer schrieb die diesjährige Wassermusik für die Eröffnung, die wieder auf dem und am Ossiacher See stattfand. „Wir haben auf den Erfahrungen von 2016 aufgebaut und entwickeln das Format weiter“, sagt der Intendant. „Die Wassermusik wird so zu einem unverwechselbaren Merkmal des Carinthischen Sommers und soll auch in Zukunft alle zwei Jahre am Beginn des Musikfestivals stehen.“

Das Motto „Wia a Spiagl“ ist eine Zeile aus dem bekannten Kärntnerlied „Übarn See sing ih ume“. „Musik wie die Künste waren und sind ein Spiegel unserer Zeit. Der Blick in den Spiegel selbst zeigt uns Vertrautes und durch die Spiegelung zugleich Unbekanntes“, sagt Festival-Intendant Holger Bleck. Von diesem Motto hat sich Kerer für die Wassermusik inspirieren lassen und greift es in ihrer Komposition immer wieder auf.

Aufgeführt wurde die Wassermusik wieder von Kärntner Chören und Blasmusikgruppen. Unterstützt wird sie auch in diesem Jahr von der Gemeinde Ossiach, vom Kärntner Blasmusikverband und dem Kärntner Landesfeuerwehrverband.

Kärnten als Schmelztiegel der Kulturen

Festival-Intendant Holger Bleck stellte in seiner Ansprache die Fragen: „Qua Vadis, Carinthischer Sommer? Wohin soll das noch führen?“. Es werde ein vielfältiges Programm geboten, das vor allem Begegnungen mit außergewöhnlichen Künstlern ermögliche. Bleck sieht Kärnten als Schmelztiegel der Kärntner, slowenischen und italienischen Kultur, es sei als Kunst-Standort somit prädestiniert. Mit neuen Formaten wolle man Grenzen überschreiten und den Carinthischen Sommer zu den Menschen bringen, um damit die Menschen wieder in das Herz des Carinthischen Sommers, nach Ossiach und Villach, zu bringen.

Klangvoller Abgang

Der Carinthische Sommer verabschiedet sich in diesem Jahr nicht mit Pauken und Trompeten, sondern mit klangvollen Akkorden. Die letzte Veranstaltung des Hauptprogramms ist kein klassisches Orchesterkonzert, sondern ein Orgelkonzert am 25. August im Klagenfurter Dom. Danach steht am 26. August noch ein Carinthischer Musiksalon auf Schloss Unterloibl im Festivalkalender.

Zwischen diesen Terminen und der Eröffnung liegen rund 40 Veranstaltungen.

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