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Aktuell - Klagenfurt
Die Freiheitsstrafe von 27 Monaten wäre, hätte der Angeklagte sich nicht schuldig bekannt, deutlich höher ausgefallen. © KK

27 Monate Haft:

Serieneinbrecher bekannte sich schuldig

Klagenfurt – Insgesamt 21 Wohnungseinbrüche in der Region Klagenfurt führte ein 40-jähriger Serbe in den Jahren 2016/17 durch. Heute musste er sich vor dem Klagenfurter Landesgericht dem Schöffenssenat unter Richter Uwe Dumelpnik stellen. Das Ergebnis: 27 Monate Haft.

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Wie aus einem heutigen Bericht des ORF hervorgeht, stahl der Serbe, der seine Ersparnisse von 2016 bis 2017 mit den zahlreichen Einbrüchen in Klagenfurt aufbessern wollte, vorallem Schmuck aus den Wohnungen. Der Wert des Diebesgutes beträgt dabei insgesamt etwa 150.000 Euro. Die Vorgehensweise des Einbrechers war dabei immer die Gleiche. Er kam, nur um die Einbrüche durchzuführen, nach Klagenfurt und verschwand danach wieder im Ausland. Letztendlich konnte er in Kroatien wegen eines internationalen Haftbefehls festgenommen und an die österreichische Justiz übergeben werden.

Angeklagter war geständig

Der serbische Staatsbürger war in allen Anklagepunkten geständig. Als Grund für die vielen Verbrechen gab er Geldmangel und seine Pflicht an, seine Familie versorgen zu müssen. Aufgrund der gezeigten Reue des Angeklagten wurde die Freiheitsstrafe auf 27 Monate festgelegt, sonst wäre die Strafe höher ausgefallen. Zusätzlich muss er, wie der ORF berichtet, rund 24.000 Euro an zwei Einbruchsopfer zahlen. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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