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Politik - Villach
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Pension

„Frauen erhalten 43 Prozent weniger als Männer“

Villach – „Am 28. Juli haben pensionierte Männer bereits jenen Pensionsbetrag erhalten, den Frauen erst bis 31. Dezember bekommen werden. Dieses zunehmende Auseinanderklaffen der Pensionsschere ist alarmierend, und für Österreich kein Ruhmesblatt“, sagt Frauen- und Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

 1 Minuten Lesezeit (144 Wörter) | Änderung am 24.07.2018 - 11.12 Uhr

Es bedarf dringender Maßnahmen, die diese Ungleichbehandlung stoppen, damit Frauen in ihrer Pension nicht in Armut abrutschen, so Sandriesser weiter: „Frauen erhalten durchschnittlich 43 Prozent weniger Pension als Männer, da sich unser Pensionssystem an lebenslanger Vollzeitbeschäftigung ohne Erwerbsunterbrechungen orientiert.“

Immer mehr Frauen arbeiten Teilzeit

Beim Equal Pension Day werden die Auswirkungen geringerer Einkommen von Frauen und Teilzeitarbeit sichtbar. Seit 1994 hat sich der Anteil der Frauen, die Teilzeit arbeiten, von 26 auf 48 Prozent erhöht. Dies bringt nicht nur weniger Einkommen durch geringere Erwerbsstunden, auch der Stundenlohn sinkt. Diese Lohnschere hat massive Auswirkungen auf die spätere Pension. Der Männeranteil im Teilzeitbereich ist übrigens sehr niedrig.

Vizebürgermeisterin Sandriesser betont: „So lange der Equal Pension Day nicht am 31. Dezember stattfindet, bleiben unsere Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Leistung, gerechte Verteilung unbezahlter Arbeit und Einkommenstransparenz aufrecht. Es gibt noch viel zu tun!“

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