Vermehrtes Auf­treten von FSME fest­gestellt in Kärnten - 5 Minuten - Nachrichten & Aktuelles

Zum Thema:

21.08.2018 - 11:03Kärntnerinnen holen Olympisches Gold21.08.2018 - 10:2080 Top-Athleten kämpfen in der Alpenarena21.08.2018 - 09:10Viele „Verletzte“ in Klagenfurt erwartet21.08.2018 - 08:59Pestsäule wird restauriert
Leute - Villach & Klagenfurt
© fotolia.com | bluedesign

Seid ihr geimpft?

Vermehrtes Auf­treten von FSME fest­gestellt

Kärnten – Im heurigen Jahr 2018 kommt es in Österreich zu einem stark vermehrten Auftreten von Fällen von Frühsommer-Meningoencephalitis, kurz FSME. Diese wird in erster Linie durch Zecken übertragen wird. Das gesamte Bundesgebiet ist betroffen, alleine in Kärnten wurden heuer bereits drei Erkrankungen und ein Todesfall registriert.

 1 Minuten Lesezeit (203 Wörter)

„Ich rufe alle nicht geimpften Personen sowie Menschen, bei denen die Impfung schon zu lange zurückliegt, auf, sich diesen lebenswichtigen Impfschutz zu holen“, teilte heute, Donnerstag, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner mit. „Bricht nach einem Zeckenstich FSME aus, kann diese selbst nicht behandelt werden. Nur die Symptome lassen sich lindern. FSME greift die Gehirnsubstanz an und kann auch Lähmungen hervorrufen. Der einzige zuverlässige Schutz ist die Impfung „, so Prettner.

Hier gibt’s die Impfung gegen FSME:

Die „Zecken“-Impfung kann und soll auch während der Sommersaison nachgeholt werden. Die Impfung kostet am Gesundheitsamt 27 Euro für Erwachsene und 23 Euro für Kinder. Versicherte bei der Kärntner Gebietskrankenkasse zahlen vier Euro weniger, andere Versicherungen leisten ebenfalls Zuschüsse. Der Hausarzt, Kinderarzt oder Internist impft ebenfalls gegen FSME.

Alle fünf Jahre auffrischen lassen

Empfohlen wird die Impfung allen Kärntnerinnen und Kärntnern ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung ist die erste Auffrischungsimpfung drei Jahre später vorzunehmen und dann alle weiteren Impfungen in einem Fünf-Jahres-Rhythmus. Ab dem 60. Geburtstag soll dann wieder alle drei Jahre der Impfschutz erneuert werden, da im höheren Alter das Immunsystem geschwächt ist und der Impfschutz somit schneller nachlässt.

Kommentare laden