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Letztes Jahr gab es hitzige Diskussionen um Hunde am Kirchtag © Kulmer Foto

Die wichtigsten Infos:

Hunde und Kleinkinder beim Villacher Kirchtag

Villach – Bereits im letzten Jahr berichteten wir über hitzige Online-Diskussionen zu den Themen Tier- und Babyverbot beim Villacher Kirchtag. Heuer geht die Debatte weiter: Sollte man Hunde und Klein(st)kinder mit zu der Veranstaltung nehmen? Was ist rechtlich gesehen überhaupt erlaubt? Das 5 Minuten Team hat sich für euch schlau gemacht und die wichtigsten Informationen rund um Hunde, Babys und Kleinkinder beim Kirchtag zusammengefasst. 

 3 Minuten Lesezeit (374 Wörter) | Änderung am 28.07.2018 - 19:00

Den Villacher Kirchtag besucht man am besten mit seinen Lieblingen. Für viele Menschen gehören ihre Vierbeiner da einfach dazu. Doch kann man es als Hundebesitzer wirklich verantworten, einem Tier so viel Stress und Gefahren auszusetzen? Darüber wird im Netz bereits wieder diskutiert.

Hundebesitzer müssen selbst entscheiden

Laute Veranstaltungen mit großen Menschenmengen sind kein Spaß für Vierbeiner – der Villacher Kirchtag ist da keine Ausnahme. Ein wirkliches Verbot, die Hunde mit aufs Festgelände zu nehmen, gibt es derzeit aber nicht. Im Gespräch mit Joe Presslinger, Verantwortlicher für den Villacher Kirchtag, hat sich herausgestellt, „dass in dieser Hinsicht an die Vernunft jedes einzelnen Hundebesitzers appelliert wird. Man müsse daran denken, dass der Lärmpegel für Hunde sehr hoch ist, da diese bekanntlich viel intensiver als Menschen hören.“ Der Boden ist durch die hohen Temperaturen außerdem sehr heiß und meist mit Scherben übersät. Auch in den FAQs der Veranstaltung wird darauf hingewiesen, dass man Hunde und andere Tiere lieber zu Hause lassen sollte.

Sollte man Babys mit zum Kirchtag nehmen?

Grundsätzlich ist der Villacher Kirchtag kinderfreundlich und eine tolle Veranstaltung für die ganze Familie. Trotzdem wurde auch das Thema Babyverbot im letzten Jahr bereits diskutiert. Tatsache ist natürlich, dass es am Kirchtag laut, bunt, voll und auch besonders heiß ist. Die Gefahr angerempelt oder gestoßen zu werden ist durch die große Menschenansammlung ebenfalls gegeben. Aber sind das Gründe, Babys vom Kirchtag auszuschließen?

Reizüberflutung bei Babys

Es ist sicher sinnvoll, einige Dinge zu beachten, wenn man mit einem Baby in einer reizstarken  Umgebung unterwegs ist. Immerhin reagieren Babys und Klein(st)kinder ja besonders sensibel auf äußere Reize. Beim Transport in der Tragehilfe oder dem Kinderwagen, sollte deshalb zum Beispiel darauf geachtet werden, dass das Gesicht des Kindes immer zu einem hin und nicht von einem weg nach vorne schaut.

Prinzipiell sind die Verkehrswege am Veranstaltungsgelände, besonders in den frühen Abendstunden, aber sehr überfüllt. Die Benutzung eines Kinderwagens erfolgt also auf eigene Gefahr. Ein striktes Verbot gibt es hier aber auch nicht. Schlussendlich ist es jedem Elterngespann selbst überlassen, was es seinem Kind „zumutet“ und was nicht.

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