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Wirtschaft - Villach
Der Stau vor dem Karawankentunnel soll sich mit der zweiten Röhre bessern
Der Stau vor dem Karawankentunnel soll sich mit der zweiten Röhre bessern © KK

Baustart Anfang September 2018

Auftrag über 90 Millionen Euro

Karawankentunnel – Die Asfinag hat den Auftrag zum Bau der zweiten Röhre des Karawankentunnels auf der A 11 vergeben. Das wurde heute per Aussendung mitgeteilt. Mit dem Bau des mehr als vier Kilometer langen Tunnelabschnittes auf österreichischer Seite wird am 10. September begonnen. Die Verkehrsfreigabe ist für Februar 2024 geplant.

 1 Minuten Lesezeit (194 Wörter) | Änderung am 08.08.2018 - 11:50

Der Auftrag über 89,9 Millionen Euro zum Bau der zweiten Röhre ging an die ARGE Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG und Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Salzburg. Insgesamt investiert die ASFINAG rund 168 Millionen Euro in die zweite Tunnelröhre. Dies beinhaltet die Planung, den Bau und die Sicherheitstechnik. Zwei wesentliche Vorteile bringt die zweite Tunnelröhre: Erhöhung der Verkehrssicherheit und mehr Leistungsfähigkeit der Strecke. Vor allem in den Sommermonaten Juni bis August ist der einröhrige Tunnel derzeit an den Wochenenden – mit bis zu 32.000 Fahrzeugen pro Tag – oft an seiner Kapazitätsgrenze.

Gesamtlänge: 7.900 Meter

Der Karawankentunnel – Grenztunnel zwischen Österreich und Slowenien an der A 11 Karawanken Autobahn – hat eine Gesamtlänge von mehr als 7.900 Metern. Davon entfallen 4.441 Meter auf das österreichische Staatsgebiet, weitere 3.477 Meter liegen auf slowenischer Seite. Betrieben wird der Tunnel gemeinsam von der ASFINAG und dem slowenischen Autobahnbetreiber DARS.

Das Projekt Karawankentunnel wurde von der Europäischen Union im Zug des Programmes Connecting Europe Facility (CEF) in der Planungsphase mit 3,35 Millionen Euro gefördert. Für die Bauphase gibt es einen unterzeichneten Förderungsvertrag mit einer maximalen Förderhöhe von 9,4 Millionen Euro.

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