Zum Thema:

20.10.2018 - 15:0330 Jahre für Kärnten im Einsatz18.10.2018 - 18:22Rauchver­bot für Jugend­liche unter 1818.10.2018 - 07:59Seine Kandidatur schlägt hohe Wellen17.10.2018 - 12:44Kärntner Seilbahnen: 26 Mio. Euro werden investiert
Leute - Villach & Klagenfurt
SYMBOLFOTO © pixabay

Die Perseiden kommen!

Sternschnuppen­regen über Kärnten

Kärnten – Derzeit lohnt sich ein Blick nach oben: Der jährliche Meteorstrom der Perseiden regnet wieder auf die Erde hinab. Noch bis Freitag, den 24. August 2018, lässt sich das Spektakel am Himmel beobachten. 

 2 Minuten Lesezeit (295 Wörter)

Wenn die Hitze abklingt, die Sonne unter geht und sich der Nachthimmel über Kärnten erstreckt, dann ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um nach oben zu sehen. Die Perseiden regnen wieder auf die Erde hinab.

Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde möglich

Generell lässt sich der Meteorstrom ab sofort beobachten. Sein Maximum wird er allerdings in der Nacht von Sonntag, den 12. August auf Montag, den 13. August 2018 erreichen. In diesem Zeitraum sind bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde möglich! Vom Mondlicht erhalten die Sternschnuppen heuer kaum Konkurrenz. Leider, muss auch das Wetter mitspielen. Die Prognosen lesen sich leider nicht sehr vielversprechend. Klart der Himmel jedoch auf, sieht man die Sternschnuppen an der Erde vorbeirauschen.

Was sind die Perseiden?

Die Perseiden sind ein jedes Jahr vorkommender Meteorschwarm, der zahlreiche Sternschnuppen verursacht. Die Erde kreuzt die Bahn des Kometen Swift-Tuttle, dessen Staubspur den Sternschnuppen-Regen der Perseiden erzeugt. Der Name kommt daher, weil es so aussieht, als würden Sterne aus dem Sternbild des Perseus fallen.

Dabei treten zahlreiche Staubkörner mit hoher Geschwindigkeit (rund 60 Kilometer pro Sekunde) in die Erdatmosphäre ein und durch Ionisation an den Luftmolekülen entstehen „Lichtspritzer“ am nächtlichen Sternenhimmel – die Sternschnuppen.

So seht ihr die Sternschnuppen am besten

Ein flacher, uneingeschränkter Horizont und ein dunkler Nachthimmel sind am besten um die Sternschnuppen gut sehen zu können, weit weg vom Lichtsmog der Großstädte.

Man braucht keine optischen Hilfsmittel wie Ferngläser oder gar Fernrohre um den Meteorschauer erblicken zu können. Am besten geht es nämlich mit dem freien Auge, raten auch Astronomen. Wichtig sei ein freier Blick auf den ganzen Himmel, am bequemsten sei die Beobachtung im Liegen. Wiesen oder Felder außerhalb der Stadt würden sich daher besonders gut anbieten.

Alles anzeigen
Inhalt extern öffnen
Kommentare laden