EU-Trinkwasser­pläne könnten teuer werden

Aktuell sieht die neue Richtlinie der EU, die Anfang 2019 in Kraft treten soll, strengere Kontrollen und Grenzwerte für Wasser vor als bisher. Kleine Wasserversorger (bis 100 m³/Tag) sollen in Zukunft statt einmal zehnmal jährlich Proben und Analysen beauftragen. Dies würde auch die Kosten verzehnfachen, statt 300 Euro müssten die kleinen Versorger dann 3.000 Euro pro Jahr für Proben und Analysen ausgeben. Für viele kleine Anlagen könnte dies existenzbedrohend sein.