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Politik - Klagenfurt
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Parkplatzstreit:

GRÜNE schlagen Familien­parkplätze vor

Strandbad – In den letzten Monaten wurde die Wiese beim Plattenwirt - nahe dem Strandbad - zum politischen Aufreger. Sie wurde nämlich gesperrt. Argumentiert hat die Stadt mit "Ostbucht-Beruhigung". Die GRÜNEN wollen zumindest Familien die Anfahrt erleichtern und denken über Familienparkplätze direkt vor dem Bad nach, sind jedoch auch der Meinung, dass für Bequemlichkeit keine Grünfläche geopfert werden soll.

 2 Minuten Lesezeit (352 Wörter) | Änderung am 14.08.2018 - 17:10

Die Öffnung der Stellplätze auf der Wiese zwischen Plattenwirt und Schiffsanlegestelle wird zurzeit von Strandbadbesuchern eingefordert. Denn freie Parkplätze – in unmittelbarer Nähe – sind immer seltener anzutreffen. Doch die Grünen wünschen sich lieber Grünflächen für alle, statt Parkplätze für wenige. „Das Strandbad ist kein Feuerwehrfest, wo man kurzfristig die Wiese vom Nachbarbauern zum Parkplatz umfunktioniert. Eine Stadt braucht dauerhafte Lösungen für so ein Problem“, meint Stadtrat Frank Frey. Auch seien die Grünflächen in der Nähe der Schiffsanlegestelle nicht als Parkplatz gewidmet und erfüllen auch nicht die umwelttechnischen Auflagen an eine Fahrzeugabstellfläche.

Zumindest in einiger Entfernung findet man Parkplätze. Direkt am Minimundus-Parkplatz oder gegenüber auf einer Wiese. Dieser Parkplatz wird auch betreut.

Frey: Öffi-Anfahrt zumutbar

„Das Strandbad wird von vielen Familien als Erholungseinrichtung genutzt, und das ist gut so“, so Frey weiter „allerdings sind auch ein großer Teil der Strandbadbenutzer Singles, Paare ohne Kinder oder haben ihre sperrigen Badeutensilien sowieso in den gemieteten Kabinen verstaut. Für die ist eine Anfahrt mit dem Fahrrad oder mit Öffis durchaus zumutbar. Auch in einer gewissen Entfernung zum Strandbad parkend, kann man für den letzten Kilometer auf den Bus umsteigen.“ Für den Umweltstadtrat stellt sich auch die Frage, wenn die Betreiberin von Strandbad und Bussen die gleiche Gesellschaft ist, nämlich die STW, warum gibt sie nicht auf den Strandbadeintritt einen Nachlass mit Vorweis einer gültigen Busfahrkarte? „Das würde mehr BesucherInnen zur umweltschonenden Öffi-Fahrt ermutigen“, ist sich Frey sicher.

Frey sei sich aber dessen bewusst, dass sich Familien mit Kindern schwer tun, wenn sie abseits parken müssen. Darum schlägt er vor, die vordersten Parkreihen, rechts vom Strandbadeingang, als Familienparkplätze zu widmen. „Da ist die Abteilung Straßenverkehr am Zug, die kann das veranlassen und ich werde mit dem zuständigen Referenten mal ein Wörtchen reden“, meint Stadtrat Frey.

„Dem großen Ansturm an einem schönen Badetag wird keine der Lösungen gerecht werden, aber ein Anfang wäre gemacht“, resümiert der GRÜNE Stadtrat schlussendlich.

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