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Das Radargerät von der Neuen Mittelschule St. Peter wurde dem "Temposünder" zum Verhängnis. © 5min

Urlaubsgeld dahin:

42 Mal in die selbe Radarfalle

Klagenfurt – Der "Radarsünder" aus Friesach sorgt derzeit für medialen Wirbel. Er wurde auf seinem Heimweg von der Arbeit 42 Mal von einem Radargerät in Klagenfurt geblitzt und erhielt daraufhin Verwaltungsstrafen in Höhe von 3.000 Euro.

 1 Minuten Lesezeit (164 Wörter) | Änderung am 18.08.2018 - 13:22

Ein Friesacher Bäcker wurde auf seinem Arbeitsweg in der Ebenthalerstraße 42 Mal vom selben Radargerät geblitzt und musste nun ordentlich in die Tasche greifen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Wie bereits Gustav Freytag im 19. Jahrhundert feststellte, ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Was sich einmal als richtig in unser Hirn gebrannt hat, verliert so schnell nicht an Gültigkeit. So auch im Fall des „Radarsünders“ Heimo Wallner. Seines Glaubens galt in der betreffenden Straße eine 50 km/h Beschränkung. Und genau an die hat er sich auch gehalten, wie auch die Geschwindigkeitsmessungen des Radars zeigen. Leider gilt in der betreffenden Straße eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h. Und da hierzulande gilt, „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“, musste der „Temposünder“ seine Strafe bezahlen. Gegenüber dem ORF gab der „Raser“ an, dass die Urlaubspläne seiner Familie nun wohl erstmals vom Tisch sind. Ein bisschen Glück im Unglück: die Verwaltungsbehörde verminderte die Strafe um 300,- Euro.

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