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SYMBOLFOTO © HFW Villach/KK

Großmutter und Enkelkind im LKH Villach

Feuerwehr rettet Kind aus Wohnung

Villach – Gegen 14 Uhr kam es am heutigen Samstag zu einem Wohnungsbrand im Villacher Stadtgebiet. Nachbarn meldeten die ausgelösten Rauchmelder der Feuerwehr. Einer Großmutter war die Tür ins Schloss gefallen, in der Küche brannten Speisen an. Ihr dreijähriges Enkelkind war noch in der Wohnung. Die Feuerwehr brach die Türe auf.

 2 Minuten Lesezeit (248 Wörter) | Änderung am 18.08.2018 - 16:11
Gegen 14 Uhr hörten Nachbarn eines Mehrparteienhauses Rauchmelder und nahmen Rauchgeruch wahr. Sie alarmierten die Feuerwehr – mit einem bedeutenden Hinweis: in der Wohnung sollen sich Kinder befinden.

Großmutter fiel Tür ins Schloss

„Beim Eintreffen der Hauptfeuerwache Villach wurde uns von der Nachbarin mitgeteilt, dass sich noch ein Kleinkind in der Wohnung aufhalten sollte, die Türe jedoch verschlossen sei“, erklärt Einsatzleiter Alexander Scharf. Vermutlich war der Großmutter die Tür ins Schloss gefallen, so konnte sie nicht mehr in die Wohnung. „Bei der Erkundung wurde Rauch und ein weinendes Kind aus der verschlossenen Wohnung wahrgenommen“, so Einsatzleiter Scharf von der Hauptfeuerwache Villach weiter. „Sofort verschaffte sich ein Atemschutztrupp über eine gekippte Terrassentür im offen Laubengang des Stiegenhauses gewaltsam Zugang zur Wohnung. Schnell konnte in der leicht verrauchten Wohnung das weinende rund drei Jahre alte Kleinkind im Kinderzimmer ausgemacht werden und sofort ins Freie gerettet werden.“
Dort wurde es der völlig verzweifelten Großmutter und dem Roten Kreuz zur Erstuntersuchung übergeben. Beide wurden zur Beobachtung ins LKH Villach gebracht.

Angebrannte Speisen

Als Ursache für den Rauch konnten angebrannte Speisen auf einer eingeschalteten Herdplatte  ausgemacht werden. Mittels Hochleistungslüfter wurde der Rauch aus der Wohnung geblasen und der Wohnungsschlüssel der Polizei übergeben. „Dieser Einsatz  zeigt wieder, wie  wichtig die lebensrettenden Heimrauchmelder in Wohnungen sind“, so Oberbrandmeister Scharf.
Im Einsatz stand die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Perau mit fünf Fahrzeugen und rund 20 Mann.
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