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Die Granate war noch scharf © Polizei

Entminungsdienst im Einsatz

Scharfe Granate in Zimmer gefunden

Faak am See – Der Entschärfung einer Handgranate am Faaker See sorgte heute für Aufregung. Mittlerweile hat sich die Polizei ausführlich zu dem Vorfall geäußert. Urlauber aus Deutschland verwechselten die Granate mit einer Öllampe. Bei der Abreise vergaßen sie die vermeintliche Lampe. Der Entminungsdienst aus Wien musste anrücken.

 1 Minuten Lesezeit (209 Wörter) | Änderung am 18.08.2018 - 19:19

„Ein deutsches Urlauberpaar fand am 15. August im Faaker See nahe des Ufers eine italienische Handgranate (Mod. 35,S.R.C.M.) aus dem Zweiten Weltkrieg, verwechselte diese mit einer alten Öllampe und legte sie zum Trocknen auf das Fenstersims ihres Appartements“, berichtet die Polizei. Bei ihrer Abreise fand die Reinigungskraft das Objekt beim Blumengießen. Der Eigentümer verständigte die Polizei, da er vermutete, dass es sich um eine Granate handeln könnte. Einem ORF-Bericht ist zu entnehmen, dass die Granate bei der Reinigung zunächst aus dem Fenster geworfen wurde.

Unterstützung aus Wien

Nach Verständigung eines sprengstoffkundigen Beamten durch die Polizeiinspektion Faak am See wurde die Pension abgesperrt. Anschließend wurde der Entschärfungsdienst aus Wien in Kenntnis gesetzt, welcher gegen 15 Uhr in Faak eintraf. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Faak und der Rettungskräfte der Rettungsleitstelle Villach wurde die Granate vom Entschärfungsdienst in eine nahegelegene Schottergrube (Latschach) gebracht und dort gesprengt. Beim Einsatz war ein Minenroboter beteiligt. Die Granate wurde auf Sand gebettet, um sie vor Erschütterungen zu schützen. Sie war noch scharf.

Während des Einsatzes mussten alle Urlauber in sicherer Entfernung warten – auch eine Hochzeitsgesellschaft. Es entstand kein Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.

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