Zum Thema:

19.09.2018 - 09:08Dritte Shopping Night in der Alt­stadt18.09.2018 - 20:16Auffahr­unfall: Villacher schwer verletzt18.09.2018 - 16:46Villacher Hauptplatz: Seit 30 Jahren autofrei18.09.2018 - 10:36„Grün statt Grau“
Leute - Villach
SYMBOLFOTO © 5min.at

Projekt "Green Way"

Infineon-Pro­jekt be­kommt Mobili­täts­preis

Villach – Der Infineon Austria wurde der VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten 2018 verliehen. Mit dem Projekt "Green Way" hat das Infineon-Green Team rund um Florian Haas und Matthias Feldberger vorbildlich gezeigt, wie modernes betriebliches Mobilitätsmanagement von morgen aussehen kann und welche Vorteile es für den Standort, den Betrieb und die Mitarbeiter bei ihrem täglichen Weg zur Arbeit bringt.

 3 Minuten Lesezeit (434 Wörter) | Änderung am 30.08.2018 - 15:06

„Als Mobilitäts- und Wirtschaftslandesrat bin ich besonders stolz, der Infineon Austria, eines der bedeutendsten Wirtschaftsunternehmen in Kärnten und in Österreich, den VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten 2018 zu verleihen. Mit dem Projekt „Green Way“ wird ein Beitrag zur Dekarbonisierung und zur Attraktivierung alternativer Mobilitätsformen für Pendler gesetzt. Dazu gratuliere ich Ihnen sehr herzlich“, so Mobilitätslandesrat Ulrich Zafoschnig, heute, Donnerstag, bei der feierlichen Verleihung des VCÖ-Mobilitätspreises Kärnten 2018 im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung

Infineon wurde für das Projekt „Green Way“ ausgezeichnet

Unter dem Motto „Gesellschaft.Mobilität.Wandel“ wurden Mobilitätsprojekte ausgezeichnet, die kreative und nachhaltige Verkehrslösungen für neues Verkehrsverhalten und die rasanten Veränderungen der Mobilität durch die Digitalisierung anbieten. „Infineon legt mit dem Projekt ‚Green Way‘ den Fokus auf einen der wichtigsten Wegzwecke, den Weg zur Arbeit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Infineon haben durch das umfassende betriebliche Mobilitätsmanagement die Optionen, mittels Fahrgemeinschaften, mit E-Autos oder mit dem Elektro-Fahrrad in die Arbeit zu kommen. Bei gutem Wetter nutzen bereits 600 bis 800 Personen die E-Fahrräder. Infineon hat dazu die notwendigen Möglichkeiten und Anreize, wie eine Fahrrad-Servicestation, kostenlose Jobtickets für den öffentlichen Verkehr oder gekennzeichnete Parkplätze für Fahrgemeinschaften, geschaffen“, hebt Zafoschnig hervor.

„E-mobiles Lieser-Maltatal“

Neben der Forcierung der Nachhaltigkeit und der Dekarbonisierung im Verkehr sei es vor allem die Digitalisierung, die neue Chancen für bedarfsorientierte Verkehrslösungen bringt. Wie diese neuen Chancen bestmöglich genutzt werden, zeigt das mit Silber prämierte Mobilitätsprojekt „E-mobiles Lieser-Maltatal“ mit dem gemeindeübergreifenden Carsharing-System mit vier E-Autos für fünf Gemeinden vorbildlich.

Silber für Radverleih-Projekt „Nextbike“

Das Klagenfurter Radverleih-Projekt „Nextbike“ wurde ebenfalls mit dem Mobilitätspreis in Silber ausgezeichnet. Bei diesem ganzjährigen Fahrradverleihsystem können Räder telefonisch oder per App ausgeliehen werden. Das Team zum Fahrradverleihsystem, hat bereits mehr als 1.900 registrierte Nutzerinnen und Nutzer sowie 6.500 Fahrten vorzuweisen.

Klimaverträgliche Lösung für bestehende Verkehrsprobleme

Der VCÖ-Mobilitätspreis Kärnten wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Kärnten und den ÖBB vergeben und ist der größte Wettbewerb Österreichs für Mobilität und effizienten Transport. „Mit der Preisverleihung wollen wir zeigen, dass es klimaverträgliche Lösungen für bestehende Verkehrsprobleme gibt. Auf der VCÖ-Website haben wir mittlerweile bereits mehr als 3.000 vorbildliche Projekte in einer Online-Datenbank zusammengefasst. In dieser können Gemeinden, Schulen, Unternehmen, Freizeit- und Tourismusgesellschaften sich Tipps und Anregungen holen, wie Verkehrsprobleme klimaverträglich gelöst werden können“, weist VCÖ-Experte Markus Gansterer hin. Mit dem Mobilitätspreis werden innovative Verkehrsprojekte ausgezeichnet, die positive Vorbildwirkung haben und zur Nachahmung anregen.

Kommentare laden