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Nach Hetzjagd durch Hündin:

Wiener wollte Tier mit Holzknüppel erschlagen

Maria Wörth – Unglaublicher Vorfall in Maria Wörth. Die Jagdhündin eines Urlaubers aus Wien hetzte ein Mufflon-Schaf. Er wollte dieses dann mit einem Holzknüppel an Ort und Stelle erschlagen. Ein Jogger verhinderte dies. Für das Tier kam aber jede Hilfe zu spät.

 1 Minuten Lesezeit (176 Wörter) | Änderung am 01.09.2018 - 23:49

Am 1. September 2018, gegen 18.30 Uhr, wurde ein 67-jähriger Urlauber aus Wien in einer Waldparzelle – im Freiland in der Gemeinde Maria Wörth – von einem 43-jährigen Jogger aus der Gemeinde Schiefling dabei erwischt, wie er ein bereits erschöpftes und verletztes Mufflon-Schaf – welches offensichtlich zuvor von der Jagdhündin des Urlaubers gehetzt und gebissen wurde – mit einem im Wald aufgefundenen Holzknüppel zu erschlagen versuchte. „Der Hund dürfte aus eigenem „Trieb“ das Mufflon gehetzt haben“, so die Polizei.

Tier musste mit Fangschuss getötet werden

Der Jogger verständigte daraufhin die Polizei und verhinderte, dass der Urlauber das Tier tötete. Der verständigte Obmann der Jagdgesellschaft musste das, unter anderem mit Hundebissen, verletzte Tier mittels Fangschuss an Ort und Stelle erlegen.

„Der Wiener ist kein Jagdausübungsberechtigter der örtlichen Jagdgesellschaft Maria Wörth und griff somit in fremdes Jagdrecht ein“, so die Polizei. Auch fügte er dem Mufflon-Schaf unnötige Qualen zu. Die Jagdgesellschaft erlitt einen Schaden in der Höhe von mehreren Hundert Euro. Der Urlauber wurde angezeigt.

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