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Politik - Villach
Verkehrs-Stadtrat Harald Sobe und die beiden Anrainer Michael Hiesel und Edmund Wolf, die sich besonders um die Einbindung der Anrainer in das Straßenprojekt Hans-Maresch-Weg gekümmert haben © KK

Kooperation von Anrainern und der Stadt Villach

Premiere für Finanzierungs­modell

Landskron - Villach – Der Hans-Maresch-Weg in Landskron wurde saniert. Möglich wurde dies, weil alle Anrainer bereit waren, einen Finanzierungsanteil zu leisten. Es ist die erste Kooperation dieser Art in Villach, weitere könnten folgen.

 1 Minuten Lesezeit (218 Wörter) | Änderung am 03.09.2018 - 09:48

Dieser Tage wird die Sanierung des Hans-Maresch-Weges in Gratschach, unter der Burgruine Landskron, fertiggestellt. Knapp 170.000 Euro sind in Erneuerung des Unterbaus, Ableitungssystem für Oberflächenwasser, Asphaltierung und energiesparende LED-Beleuchtung geflossen.

Finanzielle Beteiligung der Anrainer

Der Hintergrund der Sanierung ist ungewöhnlich. Erstmals wurde in Villach eine Straße, die in Privatbesitz ist (Gutsverwaltung Landskron) von der öffentlichen Hand und mit finanzieller Beteiligung aller Anrainer erneuert. Basis dafür ist ein Gemeinderatsbeschluss, wonach – bei anteiliger Mitfinanzierung der Interessenten – einstige Privatwege ins öffentliche Gut übernommen werden können. Solche Wege gibt es vor allem im Bereich der 1973 eingemeindeten „Altgemeinden“ Landskron, Maria Gail und Fellach.

Künftige Sanierungen

„Der Hans-Maresch-Weg war bereits seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand“, sagt Verkehrs-Stadtrat Harald Sobe. „Für die Anrainer hat dieses Partnerschafts-Modell den Vorteil, dass sie künftig an einer modernen und allen gesetzlichen Vorgaben entsprechenden Straße wohnen.“ Sobe kann sich vorstellen, dass auch andere Privatwege über dieses Modell saniert und ins öffentliche Gut übernommen werden. Voraussetzung sei die Bereitschaft der Anrainer, die Hälfte der Kosten zu übernehmen.

Dass die Kooperation beim Hans-Maresch-Weg zustande gekommen ist, ist auch ein Verdienst der beiden Anrainern Michael Hiesel und Edmund Wolf. Sie haben sich über Jahre dafür eingesetzt, dass letztlich alle Anrainer bereit waren, an der neuen Straße mitzuzahlen.

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