Zum Thema:

16.11.2018 - 15:34Energie­effiziente Gemeinden ausgezeichnet16.11.2018 - 13:45Kärntner Messe: Ein Start und ein Abschied16.11.2018 - 13:10Sirenenalarm: Pflug­maschine beschädigte Gasleitung16.11.2018 - 12:58Stark gebremst: Wieder Vorfall in Bus
Aktuell - Klagenfurt
© sebra Fotolia

Opfer erniedrigt

Haftstrafen für brutale Räuber

Klagenfurt – Drei Männer mussten sich heute wegen ihrer Taten im Oktober 2017 vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Ihnen wurde vorgeworfen, einen Mann ausgeraubt und schwer erniedrigt zu haben. Alle drei wurden zu Haftstrafen verurteilt.

 1 Minuten Lesezeit (218 Wörter)

Artikel zum Thema:

Polizei fasst Räuberbande

Die Tat machte bereits im vergangenen November fassungslos, als wir erstmals über den Vorfall berichteten. Das junge Opfer war damals derart eingeschüchtert, dass es sich aus Angst weder in ärztliche Behandlung begab, noch den Vorfall polizeilich anzeigte, hieß es von der Polizei. Bei der Festnahme war das Einsatzkommando Cobra beteiligt.

Anklage: Raub und schwere Verletzung

Den drei Erwachsenen wurde u.a. zur Last gelegt „unter Verwendung eines Messers einen Raub von Bargeld und Mobiltelefonen“ begangen zu haben, heißt es im Verhandlungskalender des Landesgericht. Darüber hinaus wurde ihnen das Verbrechen der schweren Körperverletzung zur Last gelegt. Sie sollen ihr Opfer über den Zeitraum von einer Stunde gezwungen haben, sich nackt auszuziehen und niederzuknien wobei ihm die Angeklagten „die Beine fesselten, die Unterhose in den Mund steckten, einen Fusselroller zwischen die Gesäßbacken steckten und abwechselnd Faustschläge gegen das Gesicht und Schläge mit einem Gürtel gegen dessen Körper versetzten.“ Teile der Tat sollen sie mit einem Handy gefilmt haben. Das Opfer habe dadurch „unter Zufügung besonderer Qualen massive Verletzungen erlitten.“ Als Grund für die Tat wurden Geldschulden des Opfers aus einem Drogengeschäft genannt.

Die mehrfach amtsbekannten und teils bereits einschlägig vorbestraften Männer wurden zu Haftstrafen zwischen 20 Monaten und drei Jahren verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Schlagwörter:
Kommentare laden