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Aktuell - Klagenfurt
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Freundschaftsdienst endet mit kaputtem PKW

Wilde Alko-Fahrt auf der A2

Klagenfurt – Ein 19-Jähriger wollte gestern einen 29-Jährigen von Wolfsberg nach Klagenfurt fahren. Ein Freundschaftsdienst, der 29-Jährige wollte zu seiner Freundin. Während der Fahrt wurde er jedoch so aggressiv, dass der 19-Jährige an einem Parkplatz stehen blieb und ausstieg. Daraufhin attackierte ihn der 29-Jährige und fuhr davon. Bei der Fahrt beschädigte er das Auto massiv.

 2 Minuten Lesezeit (249 Wörter)

Am 4. September, gegen 19 Uhr, fuhr ein 19-jähriger PKW-Lenker aus dem Bezirk Wolfsberg mit seinem PKW auf der Südautobahn (A2) von Wolfsberg kommend in Richtung Italien. Am Beifahrersitz saß ein 29-jähriger Freund – ebenfalls aus dem Bezirk Wolfsberg – welcher stark alkoholisiert war und dringend zu seiner Freundin nach Klagenfurt gebracht werden wollte. Noch während der Fahrt wurde der Beifahrer gegenüber dem PKW-Lenker zunehmend aggressiver und drohte ihm sogar mit dem Umbringen.

Fahrer blieb an Parkplatz stehen

Daraufhin blieb der Lenker am Parkplatz Grafenstein-Nord stehen und verließ das Fahrzeug. Nachdem er die Polizei verständigt hatte, griff ihn sein alkoholisierter Beifahrer an, indem er ihn ohrfeigte und dabei den KFZ-Schlüssel entriss. Anschließend lief der stark Alkoholisierte zum PKW, drohte mit der Beschädigung des PKWs und fuhr in Richtung Klagenfurt davon.

In der Absicht zu seiner Freundin zu fahren, fuhr er bei der Autobahn Klagenfurt-Ost von der A2 ab, kam ins Schleudern und beschädigte den PKW sowie mehrere Straßenleiteinrichtungen. Er fuhr ohne anzuhalten weiter, kam jedoch aufgrund der massiven Fahrzeugbeschädigungen im Kreuzungsbereich der A2 mit der Görtschitztalstraße (B 92) zum Stillstand.

Kein Führerschein

Die bereits in die Fahndung involvierten Einsatzkräfte waren sofort am Unfallort und schritten gegenüber dem Alkoholisierten – welcher nicht im Besitz einer Lenkerberechtigung ist – ein. Der bei ihm vorgenommene Alkomatentest ergab eine starke Alkoholisierung. Der Wolfsberger wurde der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt. Der nicht mehr fahrbereite PKW musste von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden.

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