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© Robert Telsnig

„Libelle FLIR“ mit Wärmebildkamera im Einsatz

Suchaktion: 80-jähriger Kletterer tot geborgen

Trogkofel – Ein 80-jähriger Kletterer aus Velden wollte am Montag, den 10. September, alleine durch die Nordwand auf den Trogkofel klettern. Er startete gegen 10 Uhr, als seine Frau um 19 Uhr immer noch nichts von ihm gehört hatte, alarmierte sie die Polizei. Der Mann wurde heute tot geborgen.

 1 Minuten Lesezeit (146 Wörter) | Änderung am 11.09.2018 - 14:55

„Vor dem Einstieg gegen 10 Uhr meldete er sich noch telefonisch bei seiner Frau“, so die Polizei. Diese erstattete gegen 19 Uhr die Abgängigkeitsanzeige. Eine Suchaktion in den Nachtstunden mit Beteiligung der Bergrettung Hermagor (acht Kräfte) und der Alpinpolizei (vier Kräfte) sowie des Polizeihubschraubers „Libelle FLIR“ habe nach Polizeiangaben erste Anhaltspunkte ergeben. Die Suche wurde um Mitternacht erfolglos abgebrochen und heute, Dienstag gegen 6.30 Uhr fortgesetzt.

30 Meter Sturz in die Tiefe

Um 07.16 Uhr konnte der verunglückte Mann in der Nordwand des Trogkofels aufgefunden werden. Er dürfte abgestürzt sein und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Der Verunglückte wurde vom Polizeihubschrauber mittels Taubergung geborgen.

Als Unfallursache kommt auf Grund des brüchigen Gesteins eventuell das Ausbrechen eines Trittes oder Griffes mit darauffolgendem Absturz ohne Seilsicherung in Frage. Der Verunglückte dürfte gemäß Spurenlage ca. 30 Meter durch steiles Felsgelände abgestürzt sein.

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