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Die Polizei schritt ein:

Schluss mit dem Rosen-Trick?

Villach – In den letzten Wochen konnte man in der Villacher Innenstadt immer häufiger beobachten, dass Männer und Frauen vorbeigehenden Passanten unaufgefordert eine Rose in die Hand drückten. Dabei handelt es sich um einen Trick, der oftmals beim Betteln angewendet wird, denn danach wird man meist in ein Gespräch verwickelt und um Geld gebeten. Die Polizei schritt ein und setzte dieser Masche wohl vorerst ein Ende.

 1 Minuten Lesezeit (183 Wörter) | Änderung am 11.09.2018 - 16:25

Schon seit sechs Wochen tummeln sich die Bettler im Bereich Bahnhofsviertel, wie uns Geschäftsinhaber berichten. Männer und Frauen sprechen Passanten auf der Straße an und „verschenken“ dabei Rosen. Sobald man diese aber annimmt, wird man in ein Gespräch verwickelt und unter verschiedenen Vorwänden um Geld gebeten. Die Bettler zeigen dabei zum Beispiel Bilder von hungernden Kindern.

„Rosenmasche“ hat vorerst ein Ende

Nach mehreren Beschwerden setzte die Polizei dieser Vorgehensweise nun vorerst ein Ende. Auf Nachfrage bei der Polizei Villach wurde uns bestätigt, dass heute bei zwei Bettlern eine Personenkontrolle durchgeführt und anschließend wegen Aggressivem Betteln Anzeige erstattet wurde. Ob diese Maßnahmen dauerhaften Erfolg versprechen werden, bleibt abzuwarten.

Als Reaktion auf die derzeitige Situation fordert FPÖ-Klubobfrau Katrin Nießner ein konsequentes Vorgehen: „Wenn Banden Gebrechen oder Krankheiten vortäuschen um Geld von Passanten zu erhalten, verschrecken sie Menschen, die bereit sind, für Hilfsbedürftige zu spenden. Das kann dazu führen, dass wirklich Bedürftige leer ausgehen.“ Auch für die Innenstadt-Kaufleute sei das Vorgehen geschäftsschädigend.

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