Zum Thema:

20.09.2018 - 16:59Stauderplatz: Versperrtes E-Bike gestohlen20.09.2018 - 15:26Klagenfurt lädt zum Senioren­kirchtag20.09.2018 - 14:13Rotjacken zu Gast in Ungarn20.09.2018 - 11:35Klagenfurter Tiefkühl-Vertrieb insolvent
Politik - Klagenfurt
© 5min.at

Einstimmiger Beschluss im Stadtsenat

Ein Mini-Kreisverkehr soll her

Klagenfurt/Welzenegg – Im Dezember wurde ein neuer Eurospar in der Welzenegger Straße in Klagenfurt eröffnet. Seitdem kommt es immer wieder zu Problemen an der dazugehörigen Kreuzung - wir berichteten. Ein Kreisverkehr soll die Situation nun verbessern. Das wurde gestern in der Stadtsenatssitzung beschlossen.

 2 Minuten Lesezeit (251 Wörter)

Die Kreuzung Welzenegger Straße / Wurzelgasse beim – relativ neuen – Eurospar ist stark frequentiert und sorgte nicht zuletzt wegen einigen Unfällen für Ärgernis in der Vergangenheit. Bei der Stadt will man sich das wohl nicht länger anschauen und hat das Thema am Dienstag auf die Tagesordnung der Stadtsenatssitzung gesetzt. Ergebnis: Auf kleinstem Raum wird dort ein Mini-Kreisverkehr gebaut, der die Verkehrssituation entschärfen soll –  ein Pilotprojekt für Klagenfurt. Sowas gibt es bisher nicht in der Landeshauptstadt.

Auf Anfrage im Büro von Vizebürgermeister Christian Scheider erfahren wir, dass es noch keinen konkreten Termin für einen Baubeginn gibt. Erst müssen die Rahmenbedingungen abgeklärt werden, um anschließend die weitere Vorgehensweise erarbeiten zu können.

Fehlende Schutzwege und verwirrende Vorrangregel

Seit der Eröffnung des Supermarktes gilt die Straße unter den Anrainern als gefährlich. Die Verlegung der Stadtwerke-Haltestelle führt dazu, dass tagtäglich zahlreiche Fußgänger und Radfahrer über die  stark befahrene Straße müssen – und das ganz ohne Schutzweg. Denn sowohl vor der Bushaltestelle als auch vor dem Supermarkt gibt es keine sichere Überquerungsmöglichkeit. Hinzu kommt, dass die Vorrangregelung extrem verwirrend für die Fahrzeuglenker zu sein scheint und sich ohnehin kaum jemand an die 30er-Beschränkung vor Ort hält. Das Resultat: Chaos und gefährliche Situationen.

Verkehrsreferent Christian Scheider nahm sich bereits im Februar dem Problem an. Eine Studie wurde in Auftrag gegeben. Jetzt wurde „Grünes Licht“ für den Mini-Kreisverkehr gegeben.

Kommentare laden