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Politik - Klagenfurt
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Unterstützung beim Berufsein- und -aufstieg:

Förderungen für Fachkräfte von morgen

Klagenfurt – Kärnten bemühe sich intensiv darum, die Fachkräfte von morgen im eigenen Land auszubilden und zu behalten - das bestätigen aktuelle Arbeitsmarktzahlen: Zuletzt sank die Jugend-Arbeitslosenrate in Kärnten um 20 Prozent und der Trend hält an. Ein wichtiges Instrument sei die Arbeitnehmerförderung des Landes Kärnten, um junge Kärntner unterstützen zu können.

 3 Minuten Lesezeit (398 Wörter) | Änderung am 13.09.2018 - 12:38

Wichtigstes Instrument zur Unterstützung der Lehrlinge ist die Arbeitnehmerförderung des Landes Kärnten. Mit 1. Januar 2018 sind in diesem Förderungs-Bereich wesentliche Änderungen in Kraft getreten, die auf die zeitgemäßen Bedürfnisse der Kärntner Arbeitnehmer abgestimmt sind und einen besonderen Schwerpunkt im Bereich der Lehrlingsförderung setzen.

Mehr Pendlerpauschale und Weiterbildungen

„Das bedeutet konkret: Anhebung der Pendlerpauschale, mehr Zuwendungen für den Ausbau von Lehrwerkstätten und für Unternehmen die „Lehre mit Matura“ anbieten sowie Förderung der individuellen Weiterbildung. Zusätzlich haben wir landeseigene Initiativen gestartet, wie zum Beispiel das Pilotprojekt „English as a tool“, um unseren jungen Menschen einen Startvorteil in ihr Berufsleben mitzugeben“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr.in Gaby Schaunig.  „Lehrlinge, die täglich pendeln, erhalten dieses Jahr erstmals einen Fahrtkostenzuschuss bereits ab einer Wegstrecke von fünf Kilometern“, erläuterte Schaunig die Wirksamkeit der neuen Richtlinien. Mehr Infos zur Pendlerpauschale findet ihr hier.

Förderung der Lehrwerkstätten

Betreiber von Lehrwerkstätten erhalten Zuschüsse zum laufenden Betrieb von Lehrwerkstätten und Förderungen für Investitionen aus der Arbeitnehmerförderung des Landes. Betriebe, die einen Lehrling in eine zwischenbetriebliche Lehrwerkstätte entsenden, erhalten eine Lehrlingsverbundförderung aus der Arbeitnehmerförderung des Landes. Die jährliche Fördersumme des Landes zur Unterstützung der Lehrwerkstätten beträgt rund eine Million Euro.

Heuer erstmals Englisch-Initiative

In den Kärntner Lehrwerkstätten werden darüber hinaus Initiativen erprobt, die die heimischen Lehrlinge auf die Arbeitswelt der Zukunft vorbereiten. So startete das Land Kärnten in diesem Jahr eine neue Sprachen-Initiative in Zusammenarbeit mit dem CIC-Carinthian International Club: „English as a tool“ – Englischunterricht direkt an der Werkbank. Dabei kommen Native Speaker acht Stunden pro Woche in die Lehrwerkstätten und halten dort, direkt angelehnt an den Arbeits- und Lehrprozess, fachspezifischen Sprachunterricht ab.

Verbindung von Theorie und Praxis

Das erprobte und bewährte Modell „Lehre mit Matura“ wird seitens des Landes Kärnten weiterhin gefördert und ausgebaut. Die Verbindung von Theorie und Praxis, wie in der dualen Lehrlingsausbildung in Kärnten vorgesehen. „Eine verantwortungsbewusste Politik sorgt dafür, dass junge Menschen alle Möglichkeiten bekommen, um sich beruflich zu verwirklichen. Sie gibt ihnen eine Perspektive, verringert den Fachkräftemangel und stärkt damit die heimische Wirtschaft“, so die Arbeitsmarktreferentin zu den diversen Förderungen und Initiativen des Landes.

Hier findet ihr alle Förderungen, Projekte und Initiativen als PDF: Lehre in Kärnten.

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