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Politik - Klagenfurt
Die Preisträger Gerhard Maurer und Gudrun Zacharias mit Stadtrat Mag. Franz Petritz, Galerieleiterin Mag. Beatrix Obernosterer und Kulturabteilungschefin MMag. Manuela Tertschnig © Stadtpresse/Fritz

Ein Duo siegte

Stadt verleiht erstmalig Foto- und Filmpreis

Klagenfurt – Mit fotografischen, kritischen Blicken auf Klagenfurt beschließt die Alpen-Adria­-Galerie den Ausstellungsreigen zum 500-jährigen Schenkungsjubiläum der Landeshauptstadt. Erstmals wurde der von der Stadt neu geschaffene Kunstpreis für Fotografie vergeben.

 2 Minuten Lesezeit (286 Wörter) | Änderung am 15.09.2018 - 07:53

Eva Asaad, Christian Brandstätter, Karlheinz Fessl, Gerhard Maurer, Ferdinand Neumüller, Arnold Pöschl, Johannes Puch, Robert Schabus, Michael Seyer, Nino Strohecker und Gudrun Zacharias sind Kunstfotografen und -fotografinnen, die auch in Klagenfurt leben und arbeiten und sich über Einladung von Kulturabteilung und Stadtgalerie Gedanken über Gegenwart und zukünftige Entwicklung der Stadt gemacht haben. Interessant auch der Blick von außen — als Gast mit dabei ist der heurige Fotostipendiat der Stadt, Christian Leitna.

Wunschbox für Klagenfurt

In der Ausstellung trifft man auf bemerkenswerte, überraschende Perspektiven, etwa wenn durch die Auswirkungen des Klimawandels Klagenfurter Blickmotive wie der Stadtpfarrturm oder das Seepark Hotel in einer Sandwüste versinken. Bei den Bildern von Eva Asaad, die mit Rosenmotiven geprägt sind, gibt es eine Wunschbox, für Wünsche und Erwartungen an die Stadt und Arnold Pöschl hat sich im Stil eines Roadmovies in Schwarzweiß mit der Bedeutung des Umlandes für die Stadt auseinandergesetzt. Wie verändert sich das Landschaftsbild zehn Autominuten entfernt von der Alpen-Adria-Galerie im Stadthaus?

Erster Foto- und Filmpreis geht an Duo

Der erste Foto- und Filmpreis der Stadt in der Höhe von 2.000 Euro wurde von den Juroren Franziska Schurig (GrazMuseum), Hermann Seidl (Fotohof Salzburg) und Marko Lipus (Fotokünstler Kärnten) dem Duo Gerhard Maurer und Gudrun Zacharias zuerkannt. Übergeben wurde der Preis in Vertretung von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz von Stadtrat Mag. Franz Petritz. Er dankte allen teilnehmenden Fotografen und Fotografinnen für den intensiven Blick auf die Stadt.

Der neu geschaffene Kulturpreis wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben werden, die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury bestellt. Die Ausstellung ist bis 11. November zu sehen, täglich (auch feiertags) – außer Montag – von 10 bis 18 Uhr.

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