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Sport - Klagenfurt
Beim EC-KAC hat sich an der Personalsituation gegenüber dem vergangenen Wochenende nichts verändert. © KK

EC-KAC vs. Fehérvár AV19:

Rotjacken zu Gast in Ungarn

Székesfehérvár – In seinem zweiten Spiel der noch jungen EBEL-Saison tritt der EC-KAC am Freitagabend auswärts bei Fehérvár AV19 an.

 6 Minuten Lesezeit (822 Wörter)

Der am vergangenen Sonntag spielfreie EC-KAC bestreitet seine nächste Partie in der Erste Bank Eishockey Liga 2018/19 am Freitagabend (Spielbeginn: 18.45 Uhr) auswärts bei Fehérvár AV19. Diese Begegnung wird nicht im TV übertragen, Radio Kärnten berichtet im Rahmen des Kärntner Eishockeymagazins (ab 20.03 Uhr) direkt aus Ungarn. Bereits ab Spielbeginn informiert der EC-KAC im Live-Ticker auf kac.at über das Spielgeschehen.

Die Ausgangssituation:

Nach einer intensiven Pre-Season und dem erfolgreichen Saisonauftakt in Salzburg (4:2- Auswärtssieg), ermöglichte es der spielfreie Sonntag, dass die Rotjacken ihre sprichwörtlichen Batterien wieder aufladen konnten. Sowohl am Sonntag als auch am Mittwoch hatte die Mannschaft trainingsfrei. Die Klagenfurter sind neben Titelverteidiger HCB Südtirol das einzige Team in der Liga, das noch ohne Punkteverlust dasteht, und sie wollen diesen Status auch nach dem schwierigen Auswärtsspiel in Székesfehérvár behalten, um mit zusätzlichem Rückenwind ins Gastspiel beim Meister am Sonntag gehen zu können.

Fehérvár AV19 startete mit einem überzeugenden 5:2-Heimerfolg über Medveščak Zagreb ins neue Spieljahr und führte nach Runde eins auch die EBEL-Tabelle an. Am Sonntag unterlagen die Roten Teufel bei den Vienna Capitals mit 2:4, konnten die Begegnung aber über weite Strecken offenhalten. Insgesamt präsentierten sich die Ungarn am ersten Ligawochenende somit in guter Form und speziell in der Defensive auch als stabiler als noch in der Pre-Season (vier Siege in sieben Partien, aber auch 25 Gegentore).

Die Zahlen zum Spiel:

2 – Im Auftaktspiel zur neuen Spielzeit am vergangenen Freitag in Salzburg erzielte Verteidiger Adam Comrie zwei Treffer. Er avancierte damit zum ersten KAC-Spieler seit John Lammers im Jahr 2011, dem in seinem ersten Ligaspiel für den Klub ein „Doppelpack“ gelang.

10 – Petri Matikainen hat im Auswärtsspiel in Székesfehérvár die Chance, etwas zu erreichen, was den letzten zehn Head Coaches des EC-KAC allesamt nicht gelungen war, nämlich sowohl ihr erstes als auch ihr zweites Ligaspiel zu gewinnen. „Back-to-back“-Siege zum Beginn der Amtszeit konnte zuletzt Matikainens Landsmann Jorma Siitarinen in der Saison 2003/04 vorweisen.

12 – Der EC-KAC sammelte im Grunddurchgang der vergangenen Saison 2017/18 gegen kein Team mehr Zähler als gegen Fehérvár AV19. Die Rotjacken kamen in den vier direkten Begegnungen auf 12:0 Punkte und 17:2 Tore, wobei für beide Treffer der Ungarn der Finne Arttu Luttinen im Powerplay verantwortlich zeichnete.

83,5 – In ihrem bisher einzigen Saisonspiel in der EBEL kamen die Klagenfurter auf eine sehr gute Quote von 83,5 Prozent erfolgreicher Passversuche. Im vergangenen Spieljahr erreichten sie in nur elf von 60 ausgetragenen Begegnungen einen höheren Wert.

167:00 – Seit exakt 167:00 gespielten Minuten haben die Rotjacken gegen Fehérvár AV19 keinen Gegentreffer mehr kassiert. In Spielsituationen bei numerischem Gleichstand am Eis hält diese Serie sogar bereits bei 188:11 Minuten, das letzte Even Strength-Tor der Ungarn gegen die Klagenfurter datiert vom Open-Air-Spiel in Budapest am 30. Dezember 2016.

Der Gegner:

Fehérvár AV19 steht am Beginn seiner bereits zwölften Saison in der Erste Bank Eishockey Liga. Zwar gelangen in jeder der letzten neun Spielzeiten zumindest 21 Siege, die Play-Offs fanden in den vergangenen drei Jahren allerdings stets ohne ungarische Beteiligung statt. Besonders knapp am Viertelfinale schrammte die Mannschaft von Head Coach Hannu Järvenpää im Vorjahr vorbei: Erst der Ausgleich eines zwischenzeitlichen 0:3- Rückstandes auf eigenem Eis gegen Znojmo hievte den HCB Südtirol am zehnten und letzten Spieltag der Qualifikationsrunde an Székesfehérvár vorbei in die Play-Offs, in denen die Italiener dann bekanntlich groß aufspielten.

Gegen den EC-KAC traten die Roten Teufel seit ihrem Einstieg in die Erste Bank Eishockey Liga im Jahr 2007 bislang insgesamt 56 Mal an, mit 33 zu 23 Siegen und 187 zu 136 Toren spricht die historische Bilanz recht deutlich für die Rotjacken. Die hatten in der engen, kalten Eishalle von Székesfehérvár aber meist einen schweren Stand: Nur sieben von 28 Auswärtsspielen konnten die Klagenfurter in regulärer Spielzeit für sich entscheiden. Besser lief es im Vorjahr, als beide Partien in der Fremde klar gewonnen werden konnten (7:1 und 3:0). Auffällig: In gleich 19 der 28 KAC-Gastspiele bei Fehérvár AV19 trennte am Spielende nur ein einziger Treffer die beiden Mannschaften.

Das Team:

Beim EC-KAC hat sich an der Personalsituation gegenüber dem vergangenen Wochenende nichts verändert. Mit Ausnahme des verletzten Abwehrspielers Christoph Duller stehen alle Kaderspieler zur Verfügung. Die Reise nach Ungarn werden die Rotjacken mit 19 Feldspielern (sieben Verteidiger, zwölf Stürmer) antreten, im Tor startet erneut Lars Haugen.

Der Kommentar:

„Der Trend der letzten Pre-Season-Wochen, dass wir uns in der Umsetzung unseres neuen Spielsystems stetig verbessern, hat sich auch zum Ligastart fortgesetzt, der Sieg in Salzburg war wichtig für unsere Mannschaft. In Ungarn gilt es nun, den nächsten Schritt zu setzen, wieder an beiden Enden des Spielfeldes konsequent zu agieren und damit nach Möglichkeit das Punktekonto weiter zu erhöhen. Ich denke, dass wir als Team in die richtige Richtung gehen und das möchten wir mit einem weiteren Schritt nach vor unter Beweis stellen.“ (Thomas Hundertpfund, Stürmer EC-KAC)

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