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Der Häftling ist, nach notärztlicher Erstversorgung, am 22. September im Klinikum Klagenfurt verstorben.
Der Häftling ist, nach notärztlicher Erstversorgung, am 22. September im Klinikum Klagenfurt verstorben. © KK

Weitere Ermittlungen werden geführt:

Häftling starb an Drogen­vergiftung

Klagenfurt – Am Freitag, dem 21. September gegen 20.50 Uhr, wurde ein 21-jähriger Strafhäftling von einem Mithäftling in einem Haftraum der Justizanstalt Klagenfurt reglos am Boden liegend aufgefunden. Nun sind die Gründe bekannt.

 1 Minuten Lesezeit (135 Wörter) | Änderung am 23.09.2018 - 18:58

Von den sofort verständigten Justizwachebeamten, sowie dem in weiterer Folge verständigten Notarzt, wurden Reanimationsmaßnahmen mittels Defibrillator durchgeführt. Daraufhin wurde der Häftling in das Klinikum Klagenfurt gebracht, wo er in den frühen Morgenstunden des 22. September verstarb.

Obduktion brachte Ergebnisse

Die Ermittlungen zum Tod des Häftlings werden vom Landeskriminalamt Kärnten, Ermittlungsbereich Leib und Leben, geführt. Von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet, welche heute, dem 23. September, durchgeführt wurde. Dabei konnten als Todesursache ein Lungenödem sowie eine Gehirnschwellung, vermutlich auf Grund einer Suchtmittel- beziehungsweise Medikamentenintoxikation, festgestellt werden. Der entgültige Befund erfolgt nach Vorliegen der histologischen Untersuchungsergebnisse.

Weitere Ermittlungen zum Tod des Häftlings, den damit verbundenen Umstände sowie allenfalls verwendeter Suchtmittel werden vom Landeskriminalamt Kärnten geführt und sind noch nicht abgeschlossen.

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