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Wirtschaft - Klagenfurt
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"CM Glas" plant Fortführung des Unternehmens

Glaserei schlittert in Insolvenz

Klagenfurt – Einmal mehr stand heute eine Insolvenzeröffnung am Landesgericht Klagenfurt auf der Tagesordnung. Betroffen ist die Glaserei "CM Glas" in der Klagenfurter Feldkirchnerstraße. Das Unternehmen wurde vor mehr als 40 Jahren in der Landeshauptstadt gegründet.

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Bekannt ist, dass am heutigen Montag, den 24. September, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde. Die Passiva belaufen sich laut KSV1870 auf rund 110.000 Euro. Der Schuldner führe laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV Europa) seit 2005 ein Glasereiunternehmen in Form einer nicht protokollierten Einzelfirma. Arbeitsbereich: Planung, Reparatur und Wartung von Vordächern, Spiegeln und sanitären Einrichtungen. Beschäftigt wird ein Vollzeitmitarbeiter. Laut Angaben des Betriebs gibt es die Glaserei seit mehr als 40 Jahren in Klagenfurt.

35 Gläubiger betroffen

Der AKV gibt die Aktiva mit einer Summe von knapp 17.000 Euro an. Darin seien jedoch der Wert der Liegenschaftsanteile nicht enthalten. „Der Schuldner ist Eigentümer der Liegenschaftsanteile an EZ 48 KG Waltendorf und EZ 131 KG Waltendorf. Diese sind mit Pfandrechten vollbelastet. Des Weiteren sollen Einrichtungsgegenstände und Lagerbestände mit geringem Wert sowie Außenstände vorhanden sein. Die genauen Wert werden im Zuge des Verfahrens zu ermitteln sein“, so der AKV.

Von der Insolvenz sind rund 35 Gläubiger betroffen. Ab sofort können Gläubigerforderungen bis zum 15. Oktober 2018 angemeldet werden. Die erste Gläubigerversammlung, Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 29. Oktober statt. Zum Insolvenzverwalter wurde Mag. Felix Fuchs (Neuer Platz 5/I, Klagenfurt) bestellt.

Fortführung geplant

Der Schuldner plant die Fortführung sowie den Abschluss eines Sanierungsplanes. Als Insolvenzgründe werden private Schicksalsschläge und eine Vielzahl von Forderungsausfällen angegeben.

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