Zum Thema:

26.09.2018 - 15:01„Defis“ für alle Villacher Sportanlagen11.04.2018 - 08:20Latschach bekommt „Lebensretter“
Politik - Villach
© fotolia

Einigkeit über Wichtigkeit. Aber:

FPÖ-Defi-Dringlichkeits­antrag abgelehnt

Villach – In Finkenstein kam vergangene Woche ein Defibrillator erfolgreich zum Einsatz, als ein Fußballspieler mit einem Herzstillstand bewusstlos zusammensackte. Die FPÖ Villach fordert daher: „Defis“ für alle Villacher Sportanlagen. Heute wurde im Gemeinderat über den Dringlichkeitsantrag abgestimmt.

 2 Minuten Lesezeit (252 Wörter) | Änderung am 28.09.2018 - 20:56

Die Gemeinde Finkenstein kauft nach dem Vorfall auf dem Fußballplatz am vergangenen Sonntag gleich mehrere neue Defibrillatoren. Die drei Fußballplätze der Gemeinden Fürnitz, Finkenstein und Ledenitzen werden mit entsprechenden Geräten ausgestattet. Auch die Feuerwehren Gödersdorf und Latschach bekommen Defibrillatoren. Eine Defi-Säule soll zusätzlich noch in Finkenstein errichtet werden. Wo genau, ist noch nicht bekannt. Diesem Vorbild sollte Villach folgen. Doch dem Dringlichkeitsantrag wurde nicht zugestimmt.

Gesamtheitliche Lösung gefordert

Einig war man sich dabei, dass ein Defibrillator Leben retten kann und, dass weitere Standorte durchaus sinnvoll wären. Kritik gab es aber an der „Anlassbezogenen Politik“ der FPÖ bei dem Thema Defibrillator. Stadtrat Pober (ÖVP) sei, so Bürgermeister Günther Albel, bemüht weitere Standorte in Villach zu aktivieren. Es wird einen weiteren am Hans-Gasser-Platz sowie einen am Hauptplatz geben. Auch der Haupftfeuerwache Villach wurde einer, durch eine Privatperson, übergeben. Wichtig dabei sei die öffentliche Zugänglichkeit. Grundsätzlich verschließe man sich der Idee nicht. Man wünscht sich aber eine gesamtheitliche Lösung mit ausgewählten Standorten, Informationsmaterial und einem geordneten Budget. Und keine über einen Dringlichkeitsantrag.

Gemeinderätin und Klubobfrau Katrin Nießner (FPÖ) regte aber an, in einer kommenden Ausgabe der Stadtzeitung, eine Karte mit den aktuellen Standorten abzubilden um die Bevölkerung aufzuklären. Weiters freut sie sich darüber, dass ihre Idee im Gemeinderat aufgenommen wurde.

Auch der Widmungs­stopp wurde verlängert. Die Barrierefreiheit in der Parkgarage wurde nun einstimmig sichergestellt. Den Antrag stellte die FPÖ.

Kommentare laden