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© Hauptfeuerwache Villach

Verkehrsunfall

Knoten Villach: Zwei Schwer­verletzte nach Unfall mit LKW

Villach – Auf der A11 (Karawankenautobahn) kam es - im Bereich Knoten Villach Richtung Villach - gegen 19 Uhr zu einer Kollision zwischen einem LKW und einem PKW. Bei dem Unfall wurden zwei Personen schwer verletzt. Eine Person wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der PKW-Lenker fuhr auf einer Sperrfläche - an einer Abzweigung - rückwärts. Ein LKW konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen.

 2 Minuten Lesezeit (280 Wörter) | Änderung am 01.10.2018 - 22:09

Am 1. Oktober 2018 gegen 18.50 Uhr lenkte ein 64 Jahre alter türkischer Staatsbürger seinen PKW auf der A11 in Richtung Villach. Mit im Fahrzeug befand sich seine 59-jährige Gattin. Im Autobahnknoten Villach, Bereich der Abzweigungen in Richtung Südautobahn, A2, Richtung Italien bzw. Tauernautobahn, A10, hielt er seinen PKW auf der dortigen Sperrfläche an, schob sein Fahrzeug nach seinen Angaben einige Meter zurück, um sich zu orientieren, in welche Richtung er weiterfahren muss.

Unmittelbar danach in derselben Fahrtrichtung lenkte ein 60-jähriger slowenischer Staatsbürger einen LKW-Zug auf der Spur in Richtung Salzburg. Der LKW Lenker wollte dem zick-zack-fahrenden PKW noch ausweichen, konnte eine Kollision der beiden Fahrzeuge nicht verhindern. Der PKW Lenker und dessen Gattin wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Der LKW prallte schlussendlich auf den dortigen Aufpralldämpfer. Der Lenker des LKW blieb unverletzt.

LKW blieb auf Aufpralldämpfer stehen

„Beim Eintreffen konnte festgestellt werden, dass es eine Kollision zwischen einem LKW und einem PKW gegeben hat. Sofort wurden Rettungsmaßnahmen getroffen um die zwei schwer verletzen Personen mittels hydraulischem Rettungssatz und Bergebrett aus dem Fahrzeug befreit“, berichtet HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach. Zusätzlich wurde der LKW, welcher auf einem Aufpralldämpfer zu stehen kam, in seiner Lage stabilisiert, die Unfallstelle abgesichert und ein Brandschutz aufgebaut.

Schwierige Aufräumarbeiten

Laut Informationen der Feuerwehr gestalteten sich Aufräumungsarbeiten schwierig, da der LKW mittels Stapler abgeladen werden musste um das Zugfahrzeug abtransportieren zu können. Im Einsatz standen die Hauptfeuerwache Villach und die Feuerwehr Drobollach mit 45 Mann.

Nach notärzlicher Erstversorgung vor Ort, wurden die Patienten ins LKH-Villach transportiert. Im Unfallstellenbereich musste die Fahrspur in Richtung Italien gänzlich gesperrt werden.

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