Zum Thema:

Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
SYMBOLFOTO Unter der Nummer 1450 (ohne Vorwahl aus allen Netzen) sollen bald österreichweit akute medizinische Fragen beantwortet werden. © Tanusha #74051997 fotolia

Telefonische Gesundheitsberatung:

„Wenn´s weh tut! 1450“

Kärnten – Was tun bei plötzlich auftretenden Gesundheitsbeschwerden? In Zukunft einfach zum Telefon greifen. Unter der Nummer 1450 soll ab 2019 eine österreichweit telefonisch erreichbare Gesundheitsberatung eingesetzt werden - und das rund um die Uhr.

 2 Minuten Lesezeit (272 Wörter)

Seit April 2017 läuft die telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut! 1450“ als Pilotprojekt in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Vorarlberg – „und zwar äußerst erfolgreich“, informierte LHStv.in Beate Prettner gestern, Freitag, nach der Konferenz der Gesundheitsreferenten im Burgenland. „Diese telefonische Beratung stellt eine weitere wichtige Säule im Gesundheitssystem dar. Sie folgt dem Vorbild anderer europäischer Länder wie Dänemark oder der Schweiz“, so Prettner. Bei der Gesundheitskonferenz wurde die ab Anfang 2019 geplante Ausrollung auf ganz Österreich fixiert – und die bis dato offene Finanzierungsfrage mit einer Drittellösung von Bund, Ländern und Sozialversicherungen geklärt.

Persönlicher Wegweiser

Unter der Rufnummer 1450 (ohne Vorwahl aus allen Netzen) erhält man am Telefon Empfehlungen, was am besten zu tun ist, wenn die Gesundheit plötzlich Sorgen bereitet. „Gesundheitliche Beschwerden halten sich ja nicht an Ordinations-Öffnungszeiten. Vor allem bei Kindern oder älteren Menschen beunruhigen unerwartet auftretende Symptome“, sagte Prettner. In diesen Fällen wird die telefonische Gesundheitsberatung zum persönlichen Wegweiser durch das Gesundheitssystem und führt den Ratsuchenden dorthin, wo er im jeweiligen Moment die beste Betreuung erhalten kann.

Rund um die Uhr erreichbar

„Wenn’s weh tut! 1450″ ist rund um die Uhr, an sieben Tagen der Woche besetzt. Die telefonische Gesundheitsberatung ersetzt keine ärztliche Behandlung, sie ist aber erste Anlaufstelle bei neu aufgetretenen oder akut gewordenen Beschwerden, die keinen medizinischen Notfall darstellen. Wie Gesundheitsreferentin Prettner berichtete, werde das Projekt in Kärnten in der zweiten Jahreshälfte 2019 umgesetzt.“ Zum einen gibt die telefonische Gesundheitsberatung den Patienten ein Sicherheitsgefühl, zum anderen kann sie den Patientenstrom sinnvoll leiten und damit letztlich auch die Ambulanzen entlasten.“

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema:Direkt zum Beitrag auf 5min-Villach (37 Reaktionen) Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (18 Reaktionen)
Kommentare laden