Zum Thema:

10.12.2018 - 13:04Benediktiner­schule: FPÖ stimmt gegen Verkauf10.12.2018 - 07:48Dritter KAC-Sieg gegen den Titel­verteidiger09.12.2018 - 20:01Fels umgekippt: Klagenfurter erlag Verletzungen08.12.2018 - 16:47Villacher übersah PKW in Klagenfurt
Leute - Villach & Klagenfurt
mit Video

Der 5-Minuten-Test in Klagenfurt

Heute standen Heuschrecken und Würmer am Speiseplan

Klagenfurt – In Klagenfurt gab es heute Vormittag einen Zwischensnack der besonderen Art. Heuschrecken, Heimchen, Mehl- und Buffalowürmer standen auf dem Speiseplan. Das Angebot kam von uns, im Video seht ihr, wie Klagenfurt auf das "Nahrungsmittel der Zukunft" reagiert hat.

 1 Minuten Lesezeit (204 Wörter) | Änderung am 04.11.2018 - 17:07

„Iiiieh, was ist das denn?“ Das habt ihr heute Vormittag vielleicht öfter auf dem Alten Platz gehört. Oder habt ihr gesehen, wie genüsslich Heuschrecken und Würmer verspeist wurden? Die Reaktionen auf unseren kleinen „Zukunftstest“ am Donnerstagvormittag waren sehr unterschiedlich. Aber warum eigentlich Zukunft?

Ab sofort in den Merkur-Märkten.

Ab sofort in den Merkur-Märkten. - © 5min.at

Klagenfurt probiert den Insekten-Snack

Zugegeben, in Europa ist der Verzehr von Würmern & Co. nicht alltäglich – das kann sich aber bald ändern. Bis 2050 wird es rund 9,8 Mrd. Menschen auf der Erde geben, schätzen die Vereinten Nationen. Diese wollen natürlich auch ernährt werden. Neue Wege müssen gefunden werden, wenn auch weiterhin tierisches Eiweiß auf dem Speiseplan stehen soll, denn den Bedarf wird man wohl durch herkömmliche Produktionsverfahren nicht mehr decken können. Eine mögliche Lösung: Insekten. Sie verbrauchen weniger Platz, Wasser und Nahrung und sind dennoch reich an Proteinen.

Was bei uns noch einen gewissen Ekel-Faktor hervorruft, ist bei vielen Menschen bereits Alltag. Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass Insekten bei rund 2 Mrd. Menschen bereits auf dem Speiseplan stehen. Mehr als 1.900 Arten werden verzehrt. Auch die Europäische Union hat Insekten schon als Lebensmittel zugelassen.

Kommentare laden