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Am Gemonaplatz fand die erste von mehreren Gedenkfeiern in Velden und St. Egyden statt. © Sobe/KK

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Velden: Gedenk­feier zum 10. Oktober

Velden – Am Gemonaplatz fand die erste von mehreren Gedenkfeiern in Velden und St. Egyden statt. Die von der Marktgemeinde Velden ausgerichtete Feier war vor allem durch das Mitwirken der Kinder und Veldner Jugend geprägt.

 1 Minuten Lesezeit (207 Wörter) | Änderung am 11.10.2018 - 19:49

Zum Auftakt spielte der Musikverein Velden die Europahymne. Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk begrüßte die Besucher und hob die große Bedeutung des historisch für Kärnten so bedeutsamen 10. Oktober 1920 hervor.

Festrede von Gerda Madl-Kren

Gerda Madl-Kren hielt die Festrede, die in vielen Passagen sehr heimat- und traditionsverbunden war und mit ihren persönlichen Kindheitserinnerungen an die Schrecken der Kriegsjahre mit Verlust, Todesangst, Flucht und Vertreibung sowie Jahre der Entbehrung sehr berührte. Jetzt nach beinahe 100 Jahren befindet sich Kärnten inmitten des vereinten Europas, präsentiert sich als weltoffene Region und kann auf eine gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn verweisen. Das hat große Chancen eröffnet, die bestens genutzt wurden und werden und lässt vor allem optimistisch in die Zukunft blicken.

Kinder gedenken mit Gedichten und Liedern

Die Kinder des Kindergartens und der Volksschule Velden, sowie der Kindertagesstätte St. Egyden, die Schüler der NMS, ISC und Musikschule Velden sowie die Vokalgruppe Ascolti sorgten mit Gedichten und Liedern in beiden Landessprachen für ein feierliches und lebendiges Rahmenprogramm.

In den Dankesworten von Kulturreferent Dietmar Piskernik wurde die besondere Gedenkkultur zum Ausdruck gebracht, wo das Gemeinsame vor dem Trennenden steht und so kann weiterhin optimistischen in die Zukunft geblickt werden.

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