Zum Thema:

14.11.2018 - 07:0551 ÖKOLOG-Schulen aus­gezeichnet13.11.2018 - 15:3746 Kärntner Talente bei den Skills Austria12.11.2018 - 10:24Den „Metallern“ reicht es07.11.2018 - 11:49Land ehrt erfolgreiche Sportler
UPDATE | Politik - Villach & Klagenfurt
LGF Andreas Sucher, EU-Kandidat Luca Kaiser, LH Peter Kaiser, EU-Kandidatin Claudia Boyneburg-Lengsfeld-Spendier und EU-Kandidat Harry Koller © SPÖ Kärnten

Spitzenkandidat Luca Kaiser:

Seine Kandidatur schlägt hohe Wellen

Kärnten – Er ist parlamentarischer Mitarbeiter, Sohn von Landeshauptmann Peter Kaiser und geht nun als Spitzenkandidat der SPÖ für die kommende EU-Wahl 2019 ins Rennen - Luca Kaiser. Auf Facebook reagierten nicht alle Kärntnerinnen und Kärntner positiv auf die Kandidatur. Kaiser reagiert nun mit einem Statement auf Facebook.

 3 Minuten Lesezeit (423 Wörter) | Änderung am 18.10.2018 - 11:43

„Wie der Papi schön auf seinen Buben schaut“ oder „Naja, er ist der Sohn vom Papa, halt“ lauteten unter anderem die Kommentare unter dem Facebook-Posting von 5 Minuten Klagenfurt, als die Kandidatur-Liste der SPÖ Kärnten für die EU-Wahl 2019 bekannt gegeben wurde.

Luca Kaiser reagierte schnell und setzte mit einem ausführlichen und sehr persönlichen Posting auf seinem Facebook-Profil ein Statement. Er erzählt über seine Geschichte und erklärt die Beweggründe, warum er in die Politik letztendlich eingestiegen ist.

Luca Kaiser, nimmt heute, am 18. Oktober 2018, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe in Zusammenhang mit aus der Vergangenheit stammenden Social-Media-Postings auf Twitter – „Österreich ist eine Nazion mit einem scheiß Innenminister. #kickl“ –  zum Anlass für Klarstellungen.

„Ich habe am 11.1.2018 in Reaktion auf den Innenminister, der am selben Tag verkündete, er wolle Flüchtlinge „in Lagern konzentrieren“, den jetzt für Diskussionen sorgenden Tweet in seine Richtung verfasst. Als leidenschaftlicher Österreicher habe ich damit meine Missachtung zum Ausdruck gebracht, wie sehr es schmerzt, dass ein solcher Innenminister das Ansehen Österreichs und seiner Bevölkerung derart beschädigt.“

Herbert Kickl sei gefährlichster Innenminister

Kaiser gebe außerdem zu, dass die Wortwahl aus einem emotionalen Moment heraus überspitzt war und zu weit ging: „Daher nehme ich sie auch in der Form zurück. Es war niemals meine Absicht, wie es mir jetzt fälschlicherweise zu unterstellen versucht wird, Österreich und oder seine Bevölkerung zu beleidigen. Im Gegenteil, mir ging und geht es einzig und allein darum, Österreich, seine Bevölkerung, unseren guten Ruf zu verteidigen und deutlich zu machen, dass Österreich mehr und größer ist, als diese Bundesregierung. Einer Regierung, von der einzelne Protagonisten mit einer Sündenbockpolitik und bewussten an die dunkelste Zeit in der Geschichte unseres Landes erinnernden rhetorischen Formulierungen daran arbeiten, unser Land in Europa abzuschotten und die EU insgesamt zu schwächen. Daher: Dass wir mit Herbert Kickl den gefährlichsten Innenminister der zweiten Republik haben, dabei bleibe ich!

Kaiser ruft zu inhaltlicher Auseinandersetzung auf

Im Übrigen rufe er, Kaiser, dazu auf, eine inhaltliche Auseinandersetzung zu führen, die sich an Themen orientiert, die auch wirklich für die Bevölkerung von Bedeutung sind. „Österreich braucht die EU und die EU braucht Österreich. Ich sehe es als Aufgabe einer verantwortungsbewussten Politik, dass wir gemeinsam dazu beitragen, die EU besser, sozialer, solidarischer zu machen. Das entspricht meinen Vorstellungen von Patriotismus, und nicht mit Egoismus und Nationalismus die EU und damit Österreich zu schwächen“, macht Kaiser abschließend deutlich.

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema:Direkt zum Beitrag auf 5min-Villach (53 Reaktionen) Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (47 Reaktionen)
Kommentare laden