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Wirtschaft - Klagenfurt
Die Kooperation zwischen der KABEG und der AUVA wurde mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Gebäude „Chirurgie Ost“ besiegelt. © LPD Kärnten/fritzpress

Kooperation zwischen KABEG und AUVA

Fix: Kaufver­trag für „Chirurgie-Ost“ unter­zeichnet

Klagenfurt – Die Kooperation zwischen der KABEG und der AUVA wurde am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, endgültig fixiert. In Anwesenheit von LH Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner wurde im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung der Kaufvertrag für das Gebäude „Chirurgie Ost“ am Gelände des Klinikum Klagenfurt unterzeichnet. Das UKH wird dort einziehen.

 3 Minuten Lesezeit (366 Wörter) | Änderung am 18.10.2018 - 17:45

Heute, Donnerstag, fiel der Startschuss für ein Projekt, bei dem nicht nur Kosten gespart, sondern vor allem die medizinische Versorgung für alle Kärntnerinnen und Kärntner deutlich verbessert werden sollen. Die Kooperation zwischen der KABEG und der AUVA wurde mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Gebäude „Chirurgie Ost“ am Gelände des Klinikum Klagenfurts besiegelt.

Vollbetrieb könnte bereits 2023 erfolgen

Bereits vor sieben Jahren starteten erste Verhandlungsgespräche. Mit dem heutigen Tag wird ein in Österreich einzigartiges und richtungsweisendes Projekt umgesetzt. „Die Idee des Gemeinsamen hat vor allem die Qualitätssteigerung der Leistungen für Patientinnen und Patienten zum Ziel“, so der LH Peter Kaiser. Bei optimalem Verlauf aller Bautätigkeiten und Behördenverfahren könnten die Übersiedelung des UKH und der Vollbetrieb bereits im Laufe des Jahres 2023 erfolgen. Insgesamt wird es im dem neuen Zentrum 126 stationäre Betten geben.

Prettner freut sich über die „Bündelung der Kompetenzen“

Erst vor ein paar Wochen ist das Projekt mit dem Veto der Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein praktisch auf der Schippe gestanden. „Es ist aber gelungen, auch sie von der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens zu überzeugen“, freut sich auch Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner und sicherte einmal mehr ihre volle Unterstützung zu. Für das Land Kärnten, die KABEG und die AUVA handle es sich um eine win-win-win-Situation. „Am meisten aber gewinnen bei dieser Bündelung der Kompetenzen die Patientinnen und Patienten.“

Auch der ÖVP-Clubobmann Markus Malle hat sich für die Kooperation zwischen Klinikum Klagenfurt und der AUVA seit sieben Jahren eingesetzt. Malle bedankt sich bei allen Beteiligten, die sich parteiübergreifend für das Traumazentrum stark gemacht haben.

Verkauf der „Chirurgie Ost“ bringt 1,8 Millionen Euro

Noch im November 2018 wird die Ausschreibung der Generalunternehmerschaft durch die AUVA stattfinden. Die hochrangigen Vertreter der AUVA, die heute zur Unterschriftsleitung in Kärnten waren, gehen von einem Bauvolumen von zumindest 70 Millionen Euro aus. Dazu kommen noch Projektkosten für die Umsiedelung und Einrichtung. „Dieses Projekt sichert nicht nur die beste Gesundheitsversorgung in Kärnten, sondern ist auch eine riesige Investition in und für den Standort“, erklärt Malle. Der Verkauf der Chirurgie-Ost bringt der Kabeg 1,8 Millionen Euro.

 

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