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Leute - Klagenfurt
Mag. Cornelia Friesser und Generalmajor Wolfgang Rauchegger, BA © ÖRHB Landesgruppe Kärnten

GEMEINSAM.SICHER

Polizei intensiviert Partnerschaft mit Rettungs­hunde­brigade

Klagenfurt – Die Landespolizeidirektion Kärnten pflegt mit der Österreichischen Rettungshundebrigade bereits seit längerer Zeit eine enge Zusammenarbeit - insbesondere bei Suchaktionen jeder Art. Im Rahmen von GEMEINSAM.SICHER wird diese Zusammenarbeit weiter intensiviert. Als sichtbares Zeichen der Kooperation wurde eine Sicherheitspartnerschaft geschlossen.

 2 Minuten Lesezeit (345 Wörter) | Änderung am 22.10.2018 - 10:31

Am Samstag, dem 20. Oktober, wurde im Rahmen der 30-Jahr-Feier der Österreichischen Rettungshundebrigade, Landesgruppe Kärnten, die Sicherheitspartnerschaft mit der Unterzeichnung einer Urkunde besiegelt. Die Bundesländer-Verantwortlichen für GEMEINSAM.SICHER, Generalmajor Wolfgang Rauchegger, BA und die Landesleiterin der Österreichischen Rettungshundebrigade, Mag. Cornelia Friesser, unterzeichneten im Beisein von GEMEINSAM.SICHER Bundesländer-Koordinator Oberst Wolfgang Gabrutsch, BA MBA MBA DBA, die Urkunde im Haus der Sicherheit in Klagenfurt.

Partnerschaft wird weiter intensiviert

„Die Landesgruppe Kärnten der Österreichischen Rettungshundebrigade war und ist für die Polizei ein wichtiger Partner bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen. In diesem Bereich leistet die Rettungshundebrigade eine sehr wertvolle Unterstützungsarbeit für uns als Exekutive“, so Generalmajor Rauchegger, BA. Landesleiterin Mag. Cornelia Friesser: „Bei solchen Einsätzen haben wir schon immer sehr eng mit den verschiedensten Einheiten der Polizei zusammengearbeitet. Mit dieser Sicherheitspartnerschaft wird die Kooperation zwischen der Polizei und der Österreichischen Rettungshundebrigade weiter intensiviert“.

Die Österreichische Rettungshundebrigade

Die Österreichische Rettungshundebrigade ist eine ehrenamtliche Organisation, die von jeder Behörde oder Privatperson kostenlos unter dem Notruf 130 angefordert werden kann. Derzeit besteht die Landesgruppe Kärnten aus 81 Mitgliedern, von diesen sind 29 Hundeführer mit einsatzfähigen Hunden. 25 Mitglieder sind Hundeführer und stehen mit ihren Hunden derzeit noch in Ausbildung. Weitere 36 Mitglieder sind als Helfer tätig.

Die Hauptaufgabe ist die Suche nach vermissten oder verschütteten Personen. Im Jahr werden 20 bis 25 Einsätze in ganz Kärnten absolviert. 19 Einsätze wurden im Jahr 2018 bereits durchgeführt. Die Ausbildung zum Rettungshund dauert in der Regel zwei Jahre, die Mitglieder können aber während der Ausbildung ihres Hundes bereits als Helfer in Einsätzen mithelfen. Am Ende der Ausbildung werden die auszubildenden Hunde von unabhängigen Leistungsrichtern des ÖKV (Österreichischer Kynologenverband) geprüft. Diese Prüfung muss alle 15 Monate wiederholt werden, um die Einsatzfähigkeit zu behalten und dem hohen Ausbildungsstandard gerecht zu werden.

Erst am Samstag, den 13., und Sonntag, den 14. Oktober, war die Österreichische Rettungshundebrigade mit 15 Hunden an der Suche nach einer vermissten Wernbergerin beteiligt. Die Frau wurde glücklicherweise gefunden – mit Unterkühlung und einer leichten Verletzung.

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