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Wirtschaft - Villach
Der Naturpark Dobratsch wächst durch die Erweiterung auf rund 8.200 Hektar an. © Stadt Villach

1.000 Hektar kommen dazu:

Der Naturpark Dobratsch wächst

Villach – Mit der Erweiterung des Naturparks Dobratsch erfährt das beliebte Naherholungsgebiet im Kärntner Zentralraum eine weitere Aufwertung. Der Naturpark wird um 1.000 Hektar vergrößert.

 1 Minuten Lesezeit (234 Wörter) | Änderung am 22.10.2018 - 13:26

Es gibt erfreuliche Nachrichten aus dem Naturpark Dobratsch, dem beliebtesten Naherholungsgebiet im Kärntner Zentralraum: Die Gemeinderäte der Marktgemeinden Nötsch im Gailtal, Arnoldstein und der Stadt Villach haben der Erweiterung des Naturparks um rund 1.000 Hektar zugestimmt. Damit beträgt die Gesamtfläche des Naturparks rund 8.200 Hektar.

Keine Auflagen für Grundbesitzer

Konkret handelt es sich um Teile der Europaschutzgebiete Schütt-Graschelitzen und Villacher Alpe, die nun auch Bestandteil des Naturparks werden sollen. Bei der Erweiterung des Naturparks handelt es sich um eine Grenzbereinigung, es ergeben sich also keinerlei Einschränkungen oder Auflagen für Grundbesitzer, Nutzungsberechtigten oder Erholungssuchenden. Dennoch wurden vor der Beschlussfassung in den Gemeinden alle 366 Grundbesitzer von der geplanten Erweiterung informiert und zu umfassenden Informationsabenden in Arnoldstein und Nötsch im Gailtal eingeladen. Die dabei diskutierten Herausforderungen, darunter wildes Campieren oder unerlaubtes Mountainbiken, werden von den Naturpark Verantwortlichen gemeinsam mit den Grundbesitzern noch diesen Herbst bearbeitet um gemeinsam Lösungen für Nutzungskonflikte zu finden.

„Ich freue ich mich sehr, dass die drei Naturpark-Gemeinden Villach, Arnoldstein und Nötsch im Gailtal der Erweiterung des Naturparks Dobratsch grünes Licht gegeben haben“, sagt Landesrätin Sara Schaar und erklärt weiter: „Der breit angelegte Dialogprozess mit den Grundeigentümern hat zu einem positiven Abschluss geführt. Die einstimmigen Gemeinderatsbeschlüssen sind die Basis für die Ausarbeitung der Verordnung durch die Landesregierung, die ich als Naturparkreferentin nun in Auftrag geben kann.“

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