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Leute - Villach & Klagenfurt
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Bei Qualitätsausbildung:

Kärntner Pflegeheime bundesweit führend

Kärnten – Dickes Lob gab es für die Kärntner Pflege-Qualitätsoffensive: Laut E-Qalin-Bundeszentrale liegt Kärnten nach Niederösterreich bei den Heimen und ausgebildeten Personen bereits an zweiter Stelle. Die Häuser der Diakonie de La Tour Elim und Haus Elvine in Treffen sowie das Haus Harbach in Klagenfurt bekommen nun das Gütezeichen verliehen.

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„Und das, obgleich Niederösterreich mit der Offensive schon 2007, also sechs Jahre vor Kärnten, begonnen hat“, konkretisiert Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner. Sie hat unmittelbar nach ihrer Bestellung zur Gesundheits- und Sozialreferentin 2013 das Qualitätsprogramm gestartet.

E-Qualin ist ein europaweites Qualitätsmanagementsystem speziell für die Altenpflege. Von den österreichweit 849 E-Qalin-Prozessmanagern und 735 E-Qalin-Moderatoren entfallen 148 beziehungsweise 103 auf Kärnten – „damit befinden wir uns sehr weit vor allen anderen Bundesländern, abgesehen von Niederösterreich“, so Prettner. Vor allem aber haben von den 76 Alten- und Pflegeheimen in Kärnten mit heutigem Tag bereits 60 die Qualitätsausbildung abgeschlossen. Heute, Dienstag, steht für fünf Häuser der Diakonie de La Tour die Gütezeichen-Verleihung an: Haus Bethesda in Spittal/Drau, Haus Elim und Haus Elvine in Treffen, Haus Harbach in Klagenfurt und das Ernst-Schwarz-Haus in Feldkirchen.

1660 Arbeitsstunden für mehr Qualität

Über einen Zeitraum von 16 Monaten wurde an der Zertifizierung gearbeitet. Innovative Verbesserungs- und Entwicklungspotentiale wurden evaluiert und ein besonderes Augenmerk auf die Einbeziehung der Bewohner gelegt. „In den letzten Monaten haben wir 1.660 Arbeitsstunden in den Qualitätsprozess investiert und 1.400 Verbesserungsvorschläge gesammelt. Bei diesen geht es nicht nur um Pflege, sondern um einen ganzheitlichen Blick auf den zu betreuenden Menschen – vom Einzug in unsere Einrichtung über die Gestaltung der Zimmer, bis hin zu Tagesabläufen und dem Pflegeprozess“, erklärt der Rektor der Diakonie de La Tour, Hubert Stotter. „Es ist immer wichtig, zu hinterfragen, ob das was man tut auch aus Sicht der zu betreuenden Menschen sinnvoll ist. Aus diesen Rückmeldungen können wir dann unsere Angebote weiterentwickeln.“

Wie Prettner betont, helfe E-Qalin wesentlich mit, nicht nur die Lebensqualität der Heimbewohner, sondern auch jene der Betreuenden zu verbessern. „E-Qalin bedeutet nämlich die Steigerung der Betreuungs- und Pflegequalität für die Klienten ebenso wie die Steigerung der Zufriedenheit der Mitarbeiter“, sagt sie.

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