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Aktuell - Klagenfurt
Die Beamten stellten Drogen, Geld und Handys sicher
Die Beamten stellten Drogen, Geld und Handys sicher © LPD Kärnten

Schlag gegen Drogenkriminalität

Drogen-Razzia in acht Wohnungen

Klagenfurt – Schwerer Schlag gegen die Drogenkriminalität. Über 90 Beamte waren an einer Razzia in acht Wohnungen beteiligt. Seit Mai liefen Ermittlungen gegen eine ausländische Tätergruppe. Die Abnehmer der Drogen sollen vorwiegend Minderjährige gewesen sein.

 2 Minuten Lesezeit (266 Wörter) | Änderung am 24.10.2018 - 10:24

Das Stadtpolizeikommando-Klagenfurt ermittelt seit Mai 2018 gegen eine ausländische Tätergruppe (alle Asylwerber), die im Stadtgebiet von Klagenfurt illegale Drogen (hauptsächlich Cannabiskraut) an eine Vielzahl von Abnehmern gewinnbringend verkauft hat. Am 19. Oktober, um 5.15 Uhr, führten Beamte eine von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angeordnete Durchsuchung in acht Wohnungen durch. Insgesamt standen mehr als 90 Polizeibeamte bei diesem Einsatz im Dienst – auch das EKO Cobra.

Fünf Festnahmen nach Razzia

Dabei vollzogen die Beamten insgesamt fünf Festnahmen von afghanischen, iranischen, syrischen und gambischen Staatsangehörigen (alle Mitte 20) wegen des Verdacht des Verbrechens und Vergehens nach dem Suchtmittelgesetz. Die restlichen vier Täter werden auf freiem Fuß angezeigt. In den Wohnungen wurden Suchtmittel (Cannabiskraut) in verschiedensten Verstecken, Suchtgift-Verpackungsmaterial, Bargeld aus Suchtgiftgeschäften sowie Mobiltelefone vorgefunden und sichergestellt.

Die Festgenommenen wurden in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

Spürhunde finden Versteck

Den Suchtmittelspürhunden ist es gelungen, aus einem speziell von einem unbekannten Täter ausgewählten Versteck im Gemeinschaftsbadezimmer bereits verkaufsbereites und szenetypisch verpacktes Cannabiskraut zu lokalisieren. Dieser Tätergruppe können zum aktuellen Ermittlungsstand der Verkauf von mindestens 5 Kilogramm Cannabiskraut zu einem Straßenverkaufswert von mindestens 60.000 Euro nachgewiesen werden.

Drogen-Verkauf an Minderjährige

Es konnten insgesamt bislang mindestens 40 Suchtgift-Abnehmer aus den Bezirken Klagenfurt, Völkermarkt und Sankt Veit festgestellt werden, die zum Teil bereits vernommen wurden. Dabei handelt es sich vorwiegend um Minderjährige (14- bis 18-Jährige) bzw. um einen Unmündigen (ein 13-jähriger Bursche).

Im Einsatz waren Beamte vom SPK Klagenfurt, EKO Cobra, LKA Kärnten, PI Annabichl, BPK Klagenfurt, PDHI Klagenfurt mit drei Suchtgiftspürhunden, PI Fremdenpolizei, BFA und der Einsatzeinheit Kärnten.

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