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Aktuell - Villach
Die Lage an der Gailbrücke spitzt sich zu. © 5min

Überflutung möglich:

Banges Warten an der Gail

Nötsch – Die Situation bei der Gailbrücke in Nötsch spitzt sich zu. Die Wassermengen drohen die Dämme zu überfluten. Auch eine Unterspülung der Brückenpfeiler ist im Bereich des möglichen. Der Gailtalzubringer ist weiterhin gesperrt.

 2 Minuten Lesezeit (302 Wörter) | Änderung am 30.10.2018 - 20:35

Seit Sonntag, dem 28. Oktober 2018, sind die Einsatzkräfte im Einsatz, um Störfälle, so gut es geht, zu verhindern. Im oberen Gailtal hat es bereits mehrere Dammbrüche gegeben. Nun verschärft sich auch die Situation in Nötsch. „Es droht die Dämme in den Bereich zu überfluten. Auch die Steher der Brücke könnten unterspült werden“, erklärt Oberst Adolf Winkler von der Polizei gegenüber 5 Minuten Villach.

Längere Sperre soll verhindert werden

Die Brücke zwischen Nötsch und Feistritz gilt als zentraler Verkehrsknoten für den An- und Abreise Verkehr aus dem gesamten Gailtal. „Über Nebenstraßen ist eine Zufahrt ins Gailtal nur sehr schwer möglich“, erklärt Winkler. Daher möchten die Einsatzkräfte eine längere Sperre der Brücke unbedingt verhindern.

Dammbruch würde Treibgut weiter Richtung Villach spülen

Als großes Problem gilt auch die Menge an Treibgut, welches angespült wird. „Mit einem Dammbruch würde sich die Lage weiter zuspitzen, da sich die Probleme nach Federaun und somit praktisch an den Stadtrand von Villach verlagern würden“, betont Winkler. Erst durch den Dammbruch in Rattendorf (Gailtal) konnte das vorherrschende Szenario an der Nötscher Gailbrücke entstehen.

Wassermengen vor allem aus dem oberen Gailtal

Mit einem Rundflug wurde festgestellt, dass vor allem die Bäche nördlich der Gail, also im Bereich des oberen Gailtales, extrem viele Wassermengen in den Fluss leiten. „Ab Tröpolach verringert sich der Zulauf in die Gail“, erklärt Winkler.

Auch zahlreiche Bürger der angrenzenden Gemeinden Nötsch und Feistritz warten an der Brücke. Sie hoffen auf eine Entwarnung durch die Einsatzkräfte.

Die Bürger und Bürgerinnen warten auf eine Entwarnung seitens der Einsatzkräfte. - © 5min

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