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Die Fußgängerbrücke droht einzustürzen. © Stadt Villach

Schwemmholz hat sich verfangen

Gail: Fußgänger­brücke drohte ein­zustürzen

Unterschütt – Durch das Hochwasser kam es am Dienstagnachmittag zu einer dramatischen „Rettungsaktion“ in der Schütt. Die Hauptfeuerwache und die FF Judendorf versuchen mit Unterstützung der Wasserrettung eine Verklausung zu lösen.

 2 Minuten Lesezeit (259 Wörter) | Änderung am 31.10.2018 - 08:15

Update

Die Brücke konnte vom Schwemmholz befreit werden.

Die Lage ist nach dem orkanartigen Sturm und den enormen Wassermassen in den Flüssen in Villach am Dienstagnachmittag noch immer dramatisch: In der Unterschütt kämpfen Kameraden der Hauptfeuerwache und der FF Judendorf gemeinsam mit der Wasserrettung um die Rettung einer Fußgängerbrücke über die Gail.

Schwemmholz hat sich verfangen

Andreas Stroitz, Bezirksfeuerwehrkommandant Villach-Stadt und Zivilschutz-Bezirksleiter, erklärt: „Durch die starke Strömung hat sich Schwemmholz zwischen den Stützen der Brücke verfangen. Der Druck ist bereits enorm groß, wir müssen jetzt unverzüglich handeln.“ 20 Mann der FF Judendorf versuchen derzeit mit einem Unimog und einer Seilwinde die Baumstämme zu entfernen. „Etliche Stämme mit 70, 80 Zentimetern Durchmesser haben sich zwischen zwei Stützen quergelegt. Das Wasser ist noch immer extrem reißend. Die FF-Männer versuchen derzeit mit der Seilwinde die Baumstämme zu entfernen“, beschreibt Bürgermeister Günther Albel die brenzlige Situation.

Albel: „Danke an die Helfer“

Die Lage wird als dramatisch eingestuft, zumal sich mehr und mehr Schwemmholz in den Stämmen verfängt und sich der Druck auf die Brückenstützen weiter erhöht. „Die Gail führt nach wie vor 500 Kubikmeter Wasser, die Drau ist mit 1000 Kubikmetern immer noch reißend“, sagt Andreas Stroitz. Am späten Nachmittag waren die FF-Männer und Wasserretter noch immer im Einsatz. „Ich danke allen Helfern und Einsatzkräften für ihr unermüdliches Tun und ihr Durchhaltevermögen“, sagt Bürgermeister Albel.

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