Zum Thema:

18.12.2018 - 17:57Klagenfurter tot in Wohnung gefunden: 23. Drogentoter?18.12.2018 - 16:21Faustschlag nach rassistischer Beleidigung18.12.2018 - 16:00Klagenfurter fällt auf Betrüger rein: Dieser tätigte 79 Überweisungen18.12.2018 - 12:48Von „Dunklen Passagen“ bis zur Jugend­notschlafhilfe
Politik - Klagenfurt
Premierenapplaus beim Stück Damenwahl, das im Landtagssitzungssaal der Landesregierung aufgeführt wurde.
Premierenapplaus beim Stück Damenwahl, das im Landtagssitzungssaal der Landesregierung aufgeführt wurde. © LPD Kärntner/Peter Just

Theaterpremiere

„Damenwahl“ im Kärntner Landtag

Klagenfurt – Seit 100 Jahren gibt es das Frauenwahlrecht nun in Österreich. Dieses Jubiläum wurde auf viele verschiedene Arten begangen. Unter anderem mit dem Theaterstück "Damenwahl", das gestern in Klagenfurt seine Premiere feierte.

 1 Minuten Lesezeit (229 Wörter) | Änderung am 13.11.2018 - 11:06

In Kooperation mit dem Referat für Frauen und Gleichbehandlung inszenierte das Theater Wolkenflug „Damenwahl“, ein Theaterprojekt zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Die Bühne für die Premiere gestern, Montag, war außergewöhnlich: Gespielt wurde im Sitzungssaal des Kärntner Landtags.

Von der Antike bis zur Neuzeit

In dem Stück „Damenwahl“ werden historisches und regionales Quellenmaterial zum Frauenwahlrecht mit den Mitteln der Collage und Überschreibung zu einem Theatertext verarbeitet. Es beginnt mit einem Auszug aus der antiken Komödie „Frauen in der Volksversammlung“ von Aristophanes und reicht bis in Kärntner Gegenwart zur Frage von Frauen in der Politik. Eine wichtige Rolle spielen Fragen zur Aktualität und Relevanz von Frauenbewegung und Feminismus heute. In der Inszenierung von Ute Liepold spielt ein Frauen-Trio u.a. Suffragetten und Business-Women, antike „Emanzen“ und Familienpolitikerinnen, Burschenschafter und Kämpferinnen für Gleichberechtigung.

Demokratie als höchstes Gut

Grußworte bei der Premiere sprachen Landeshauptmann Peter Kaiser, Frauenreferentin Sara Schaar und Landtagspräsident Reinhart Rohr. „Demokratie ist das höchste Gut und nichts Gesichertes. Wir müssen Demokratie stärken, sie muss täglich neu erkämpft werden“, betonte der Landeshauptmann. Schaar forderte: „Gleicher Lohn für gleiche Leistung.“ Rohr verwies in seiner Rede auf den ganz besonderen Bezug des Stücks: „Am 12. November 1918, dem Tag der Republikausrufung, wurde auch das allgemeine gleiche Stimmrecht aller Staatsbürger ohne geschlechtliche Unterschiede festgelegt.“

Diskutiere mit uns auf Facebook über dieses Thema: Direkt zum Beitrag auf 5min-Klagenfurt (2 Reaktionen)
Kommentare laden